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PC-Spiele auf Set-Top-Boxen

Set-Top-Box steuert Spiele-PC beim Broadcaster

Das britische Unternehmen Thirdspace und das finnische Unternehmen G-Cluster wollen gemeinsam PC-Spiele über Set-Top-Boxen mit Breitbandanbindung und Rückkanal spielbar machen. Dabei läuft die Software im Rechenzentrum; auf der Set-Top-Box werden Grafik und Sound nur als Streams wiedergegeben; die Steuerung erfolgt per Set-Top-Box-Tastatur bzw. -Fernbedienung.

Artikel veröffentlicht am ,

Es lassen sich allerdings nicht alle per Breitbandnetz angebundene Set-Top-Boxen auf diese Art zum Spielen nutzen. Nötig ist dazu ein installierter Thirdspace "Open Video Client" (OVC), den es derzeit für Windows, WxWorks und Linux gibt - dieser nutzt einen HTML- und Java-fähigen Browser, um Video-On-Demand-Dienste, elektronische Fernsehzeitung (EPG) oder E-Mail-Nutzung bereitzustellen. Ab Ende August soll der OVC auch die Spielestream-Technik des G-Cluster Game System integrieren.

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Auf Server-Seite werden vor allem eine große Zahl von Spielerechnern mit 3D-Hardware benötigt, deren Grafik- und Soundausgabe dann in MPEG-Streams gewandelt und per Linux- oder Irix-basiertem "Open Video Server" (OVS) per Breitband-Netz zur jeweiligen Set-Top-Box gesendet wird. Die OVS übertragen auch die Steuersignale an den "G-Cluster". Das Unternehmen G-Cluster verspricht, dass bestehende Spiele leicht auf das System angepasst werden können. Bereits umgesetzt wurden beispielsweise "Dogs of War", "Tux Racer", "Lego Racers", "Worms World Party" und "Quake". Wie stark sich etwaige Verzögerungen durch die "Fernsteuerung" und Übertragung der Streams beim Spielen störend bemerkbar machen, gaben die Partner nicht an.

Ganz so neu ist die ganze Idee nicht: Im Februar kündigte Blender etwa schon Ähnliches für Handy-Spiele an, auch G-Cluster versucht seine Plattform seit einigen Monaten für verschiedene Plattformen - etwa PDA, Notebook oder PC - anzupreisen. Interessenten aus der Wirtschaft will man damit ködern, dass auf Nutzerseite eine Installation nicht erforderlich ist und dass konzeptbedingt Raubkopien effektiv verhindert werden. Abgesehen von der benötigten hohen Bandbreite pro Spieler ist jedoch nicht zu vergessen, dass pro spielendem Set-Top-Box-Nutzer ein kompletter Spiele-PC auf Seiten des Anbieters benötigt wird und gewartet werden muss.



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Mike Peitsch 22. Jun 2003

Ich möchte Boxen spielen.

Anita Trautmann 15. Jul 2002

Haben Sie eine Übersicht von Set-Top-Boxen, bzw. Herstellern ? am besten WindowsXP-fähig.

Gizzmo 12. Jul 2002

Müssen wir bald für jeden Frag zahen? Gibt es Gratis Credits für Impressive & Excellent...


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