IBM-Server-Festplatten nun mit 146 GByte Speicherkapazität
Diese neue Technik, die Vibrationen je nach Intensität und Richtung automatisch durch Servos kompensieren soll, bezeichnet IBM als "Gibraltar"-Technik. Damit soll die Spurtreue trotz hoher Rotationsgeschwindigkeit - die Ultrastar-146Z10-Festplatte dreht ihre Datenscheiben 10.000-mal in der Minute - nicht abnehmen. Eine integrierte Selbstanalyse-Software soll darüber hinaus Schwächen aufdecken und IBMs "Pixie-Dust"-Technologie für hohe Daten- und Temperaturstabilität sorgen. Die Server-Festplatte verfügt zudem über einen 8-MByte-Cache.
Im Vergleich mit Vorgängermodellen soll das Ultrastar-146Z10-Laufwerk über 15 Prozent mehr Leistung in Datendurchsatz und eine 10-prozentige Verbesserung bei WinBench-Benchmarks aufweisen, verspricht IBM. Die Latenzzeit soll bei durchschnittlich 3 ms liegen, die durchschnittliche Suchzeit bei 4,7 ms und die maximale Datentransferrate bei 825 Mbps. Die Geräuschentwicklung im Leerlauf beträgt laut IBM 37 dB, im Betrieb sollen es 45 dB sein.
Neben dem Topmodell Ultrastar 146Z10 bietet IBM auch noch neue Modelle mit 18, 36 und 73 GByte, die auf der gleichen Technik beruhen. Alle bieten Ultra320-SCSI- und 2-Gbps-Fibre-Channel-Schnittstellen, sind aber laut IBM auch mit deren direkten Vorgängern (Ultra160 SCSI bzw. 1 Gbps Fibre Channel) kompatibel. Preise nannte IBM nicht.