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IBM-Server-Festplatten nun mit 146 GByte Speicherkapazität

"Gibraltar"-Technik soll Schreib-/Leseköpfen bessere Spurtreue beibringen. IBM hat mit der Auslieferung neuer Server-Festplatten für IT-Umgebungen mit extrem hoher Auslastung begonnen: Die neue "Ultrastar 146Z10"-Festplatte bietet eine Kapazität von 146 GByte und soll zudem dank Sensoren die durch Rotation erzeugten Vibrationen in der Festplatte erkennen, korrigieren und so für höhere Leistung in großen Plattenstapeln sorgen.
/ Christian Klaß
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Diese neue Technik, die Vibrationen je nach Intensität und Richtung automatisch durch Servos kompensieren soll, bezeichnet IBM als "Gibraltar"-Technik. Damit soll die Spurtreue trotz hoher Rotationsgeschwindigkeit - die Ultrastar-146Z10-Festplatte dreht ihre Datenscheiben 10.000-mal in der Minute - nicht abnehmen. Eine integrierte Selbstanalyse-Software soll darüber hinaus Schwächen aufdecken und IBMs "Pixie-Dust"-Technologie für hohe Daten- und Temperaturstabilität sorgen. Die Server-Festplatte verfügt zudem über einen 8-MByte-Cache.

Im Vergleich mit Vorgängermodellen soll das Ultrastar-146Z10-Laufwerk über 15 Prozent mehr Leistung in Datendurchsatz und eine 10-prozentige Verbesserung bei WinBench-Benchmarks aufweisen, verspricht IBM. Die Latenzzeit soll bei durchschnittlich 3 ms liegen, die durchschnittliche Suchzeit bei 4,7 ms und die maximale Datentransferrate bei 825 Mbps. Die Geräuschentwicklung im Leerlauf beträgt laut IBM 37 dB, im Betrieb sollen es 45 dB sein.

Neben dem Topmodell Ultrastar 146Z10 bietet IBM auch noch neue Modelle mit 18, 36 und 73 GByte, die auf der gleichen Technik beruhen. Alle bieten Ultra320-SCSI- und 2-Gbps-Fibre-Channel-Schnittstellen, sind aber laut IBM auch mit deren direkten Vorgängern (Ultra160 SCSI bzw. 1 Gbps Fibre Channel) kompatibel. Preise nannte IBM nicht.


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