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3D-Software Blender soll Open Source werden

Hoffnung für 3D-Animations- und Modellierungssoftware

Die 3D-Modeling und -Animations-Software Blender des in Konkurs gegangenen holländischen Unternehmens Not a Number (NaN) Holding soll nun - aber noch abhängig vom Willen der Aktionäre des Unternehmens - als Open-Source-Projekt weitergeführt werden. Die neu gegründete Blender Foundation soll dafür als Non-Profit-Organisation das Projekt übernehmen.

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Die Not a Number Technologies Holding, der Herausgeber des kostenlosen 3D- Modellierungs- und Animationsprogramms Blender, war zuletzt mit ihrem Geschäftsmodell, Geld nur über die Dokumentation zu Blender, nicht aber für das Programm selbst zu verlangen, gescheitert. Seit dem 5. Juli 2002 liegt den Aktionären ein Vorschlag vor, der Blender Foundation alle bisherigen und künftigen Blender Quellcodes unter der GNU GPL (oder einer ähnlichen Lizenz) der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Man erhofft, den Vertrag am 12. Juli 2002 unterzeichnen zu können.

Dafür will die Foundation 100.000 Euro zahlen und kriegt außerdem die Hoheit über die Blender-Website und darf den E-Shop wieder eröffnen, während die NaN Holding in Zukunft wieder ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen darf, um beispielsweise neue Technologien oder spezielle Dienstleistungen anzubieten. Über den Shop und vor allem über Spenden sollen die 100.000 Euro aufgebracht werden.


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