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Spieletest: Cel Damage - Prügel-Toons auf der Xbox

Electronic Arts bringt leidlich amüsantes Rempelspiel

Erst kürzlich konnte man in Jet Set Radio Future bewundern, wie gut mit Cel-Shading Comic-Charaktere in einem 3D-Spiel aussehen können - der Titel zählt zweifellos auch auf Grund seiner grandiosen Grafiken zu den Xbox-Highlights. Mit Cel Damage veröffentlicht Electronic Arts nun ebenfalls einen Xbox-Titel, der Cel-Shading nutzt.

Artikel veröffentlicht am ,

Dabei geht es hier allerdings weitaus weniger komplex zu als bei dem Inline-Skate-Vergnügen: In verschiedenen Arealen prügelt man sich mit anderen Toons in unterschiedlichen Vehikeln herum und probiert, sie durch Rempler und Waffeneinsatz zu beseitigen.

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Screenshot #1
Screenshot #1
Im zunächst allein zur Auswahl stehenden Attack-Modus geht es lediglich ums Rempeln, in den später freigeschalteten Varianten "Gate Relay" und "Flag Rally" geht es dann darum, als erster zehnmal durch ein Tor zu fahren beziehungsweise auf dem Spielfeld verteilte Flaggen einzusammeln. Spielerisch sind leider alle drei Modi ähnlich unspektakulär: Hat man sich an die recht simple Steuerung gewöhnt, die praktisch nur aus Beschleunigen, Bremsen und Zuschlagen besteht, macht sich schon bald Langeweile breit, da im weiteren Spielverlauf praktisch nichts passiert.

Screenshot #2
Screenshot #2
Auch im Mehrspieler-Modus - auf den das Programm einen eindeutigen Schwerpunkt legt - kann das Spiel nicht fesseln, schon bald ist es eher ermüdend denn spaßig, den Konkurrenten mit Axt oder Bomben zu Leibe zu rücken. Das liegt einerseits an den wenigen zur Verfügung stehenden Optionen, andererseits aber auch an den nur wenig Abwechslung, dafür aber um so mehr Unübersichtlichkeit bietenden Arealen. Zudem erscheint das Punkt-System oftmals unlogisch, allzu oft wird nicht wirklich ersichtlich, warum der eine verloren und der andere gewonnen hat.

Screenshot #3
Screenshot #3
Auch grafisch überzeugt das Spiel nicht; gerade im direkten Vergleich zu Jet Set Radio Future werden die oftmals viel zu grellen Farbkombinationen sowie die nicht besonders gelungene Ausarbeitung der Charaktere und die eher mäßige Animation deutlich.

Das Spiel ist neben der hier getesteten Xbox-Version auch in einer Variante für den Gamecube erhältlich.

Fazit:
Cel Damage enttäuscht auf der ganzen Linie. Das an sich Spaß versprechende Spielprinzip bietet keinerlei dauerhaft anhaltende Motivation, zudem ist die Präsentation einer Konsole wie der Xbox nicht würdig.



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