Abo
  • IT-Karriere:

Mozilla: "Es ist alles da"

Interview mit der Mozilla-Chefin Mitchell Baker

Da ist er ja, der kleine Web-Drache: Seit Mozilla 1.0 erschienen ist, hat die Netzwelt wieder deutlich mehr Auswahl. Profis benutzen den Open-Source-Browser, der ursprünglich aus dem Netscape Navigator entstand, bereits seit den ersten brauchbaren "Milestone"-Releases. Andere steigen erst jetzt zu. Zeit, einmal bei Mitchell Baker, Chefin des Mozilla-Projektes, nachzufragen, ob sich die ganze Arbeit auch gelohnt hat. Die als "Chief Lizard Wrangler" und Kristallisationspunkt des Projektes bekannte Mozilla-"Mutter" sprach mit Golem.de unter anderem über den langwierigen Entwicklungsprozess, das noch immer bestehende Microsoft-Monopol und die Zukunft des weiterhin ambitionierten Mozilla-Projektes.

Artikel veröffentlicht am ,

Mitchell Baker
Mitchell Baker
Golem.de: Frau Baker, wie fühlen Sie sich, nachdem Mozilla endlich Version 1 überschritten hat? Sind Sie glücklich?

Mitchell Baker: Ja. Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir Mozilla 1.0 herausgebracht und dafür so viel konstant gutes Feedback erhalten haben.

Golem.de: Wenn Sie die drei Jahre zusammenfassen, die es dann doch gedauert hat - würden Sie sagen, Sie waren erfolgreich bei dem, was Sie erreichen wollten?

Baker: Wir haben es geschafft, ein herausragendes Set an Client-Technologien zu erarbeiten, die auch noch cross-plattform sind: Browser, Mail und News, Chat. Wir haben damit ein System gebaut, mit dem man eine ganze Reihe von Applikationen erstellen kann. Manche davon werden den Browser als ihren Kern haben, manche andere Technologien aus dem Mozilla-Projekt. Das war ein komplexer Prozess und wir sind stolz auf die Resultate.

Stellenmarkt
  1. Höchstleistungsrechenzentrum Universität Stuttgart HLRS, Stuttgart
  2. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig

Als das Mozilla.org-Projekt startete, gab es eine Reihe eher unrealistischer Erwartungen, besonders, dass Technologie allein das Microsoft-Monopol davon abhält, sich weiter auszudehnen. Auf einem technischen Level stellt Mozilla tatsächlich eine qualitativ hochwertige Alternative für den Web-Zugriff dar. Aber Technologie allein kann das Monopol von Microsoft nicht brechen. Die illegalen Aktivitäten der Firma, ihr Monopol aufrechtzuerhalten genauso wenig wie die Praxis, alles in das Betriebssystem zu integrieren. Aber ein erster Schritt ist es schon, eine echte Alternative zu schaffen - und das haben wir mit Mozilla getan.

Mozilla: "Es ist alles da" 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 56€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. 20% auf ausgewählte Monitore)
  3. (u. a. Sennheiser HD 4.50R für 99€)

Gizzmo 04. Jul 2002

stimmt! kann ich net zustimmen... Opera find ich ziemlich schrottig (ja, ich HABE ihn...

spaetz 04. Jul 2002

Jau, kannst Du ändern. Einfeich ein "mozilla.bmp" in Dei Mozillaverzeichnis schmeissen...

GHOST 03. Jul 2002

*lol* Leider nicht. Zumindest di 2te url ist 100% nicht W3C Konform. Greets GHOST

GHOST 03. Jul 2002

Aha W3C Konform. http://validator.w3.org/ Dann lass mal deine 2te url durch ;-) Kein...

Blub 03. Jul 2002

Hallo Kai Lahmann Wegen dem Punkt mit " 0190 Dialer funktionieren nur im MSIE" wo hast du...


Folgen Sie uns
       


Sega Dreamcast (1999) - Golem retro

Am 9.9.1999 startete Segas letzte Konsole in ein kurzes, aber erfülltes Spieleleben.

Sega Dreamcast (1999) - Golem retro Video aufrufen
Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

    •  /