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Automatische Gesichtserkennung auf dem Flughafen Zürich

Alle ankommenden Flugpassagiere werden überprüft. Auf dem Flughafen Zürich soll nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" in den kommenden Wochen ein biometrisches Gesichtserkennungssystem in Betrieb gehen, mit dem jeder ankommende Passagier beim Verlassen der Maschine elektronisch überprüft werden soll.
/ Andreas Donath
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In der vergangenen Woche hatte die Bochumer Firma C-Vis die dafür notwendige Überwachungstechnik geliefert, die künftig die Abschiebung von Asylbewerbern erleichtern soll: "Viele von ihnen behaupten, ihre Ausweise verloren zu haben. Sie geben auch nicht an, mit welchem Flug genau sie eingereist sind" , sagte C-Vis-Chef Thomas Zielke.

Bislang haben sich die Fluggesellschaften geweigert, für den Rückflug abgelehnter Asylbewerber zu zahlen. Der C-Vis-Computer könne nun Gesichts-Daten der Eingereisten mit dem des Asylbewerbers vergleichen und den Asylbewerber einem bestimmten Flug zuordnen. "Die Fluggesellschaften müssen dann für den Rückflug zahlen" , meinte Zielke. Das System wird laut Zielke damit erstmals offiziell an einem Flughafen im Einsatz sein. "Im Geheimen" sei das Gesichtserkennungssystem jedoch schon länger auf Großflughäfen in Großbritannien und den Niederlanden getestet worden.


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