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Caatoosee weitet Verlust auf 54,9 Mio. Euro dramatisch aus

Gesamtumsatz steigt auf 42,4 Millionen Euro

Der Informationslogistiker Caatoosee AG aus Leonberg bei Stuttgart hat die Ergebnisse für das von umfassender Restrukturierung geprägte Geschäftsjahr 2001/2002 vorgestellt. Danach kletterte der Konzernumsatz auf 42,4 Millionen Euro (Vorjahr 23,1 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) sowie vor außerplanmäßigen Abschreibungen auf Firmenwerte, Sonderaufwendungen (Rückabwicklung/Verkauf von Beteiligungen) und Restrukturierungsaufwendungen belief sich auf minus 8,4 Millionen Euro.

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Die Zahl der Mitarbeiter sank von 842 im Vorjahr auf 772. Angesichts des wachsenden Interesses an der Software zur Informationsqualifizierung äußerte sich der Vorstandsvorsitzende Guido Alt zuversichtlich zum weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2002/2003. Das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres war stark von Einmalaufwendungen in Höhe von 26,9 Millionen Euro geprägt. Dazu zählen Kosten für die Restrukturierung (1,3 Millionen Euro), Wertberichtigungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte (14,5 Millionen Euro) und Sonderaufwendungen aus der Rückabwicklung und dem Verkauf von Beteiligungen (6,7 Millionen Euro) sowie außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen (4,4 Millionen Euro).

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Zum Ende des Geschäftsjahres wies der Informationslogistiker ein Konzernergebnis von minus 54,9 Millionen Euro (Vorjahr: minus 7,8 Millionen Euro) aus. Das Ergebnis pro Aktie betrug minus 3,18 Euro (Vorjahr: minus 0,53 Euro). Der Cash-Flow lag bei minus 12,1 Millionen Euro. Der Bestand an liquiden Mitteln und Wertpapieren betrug 24,0 Millionen Euro zum 31. März 2002 (Vorjahr: 45,4 Euro). Mit 54,9 Millionen Euro Eigenkapital (Vorjahr: 108,3 Millionen Euro) liegt die Eigenkapitalquote bei 65 Prozent (Vorjahr: 77,5 Prozent). Die Finanzverbindlichkeiten beliefen sich am 31. März 2002 auf 10,7 Millionen Euro (Vorjahr: 9,5 Millionen Euro); davon sind 8,7 Millionen Euro (Vorjahr. 9,0 Millionen Euro) langfristige Verbindlichkeiten.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 5,4 Millionen Euro, dies entspricht einem Umsatzanteil von 13 Prozent.

In einem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr äußerte sich Guido Alt optimistisch zum weiteren Geschäftsverlauf, auch wenn nach wie vor eine Investitionszurückhaltung spürbar sei. Alt: "Der Auftragseingang im ersten Quartal - vor allem im Produktbereich - ist sehr ermutigend. Dies gilt auch für die Pipeline des kommenden Quartals." Nach der konsequenten Restrukturierung im vergangenen Geschäftsjahr zeige sich jetzt, so Alt weiter, "dass wir mit unserer Fokussierung auf die Informationslogistik richtig liegen. Die Unternehmen merken, dass sie handeln müssen, um der Informationsschwemme zu begegnen."



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