Speicher(n) ohne Ende - Intelligente Storage-Infrastrukturen

Inhouse-SAN in der Automobilbranche

Während mittelständische Unternehmen zu Gunsten eines niedrigeren Preises auch schon einmal zu Kompromissen bei der Sicherheit bereit sind, ist dies bei Großunternehmen nahezu ausgeschlossen. Der Automobilhersteller Volvo Car Corporation in Göteborg, Schweden, setzt beim Aufbau seiner neuen Informations-Infrastruktur für Wettbewerbs- und Finanzinformationen auf ein Storage Area Network (SAN). Wegen der immensen Datenmenge und aus Sicherheitsgründen setzt Volvo jedoch auf eine Inhouse-Lösung. Die Netzwerk-Speicherlösung von Volvo umfasst 30 Terabyte Speicherkapazität. Zum Einsatz gelangen Symmetrix-Speichersysteme und Connectrix Fibre-Channel Switches von EMC. Während des nächsten Jahres will Volvo noch weitere Applikationen für die Produkt-Entwicklung in die eigene Informations-Infrastruktur integrieren. Ganz ähnlich auch bei der deutschen Konkurrenz aus Ingolstadt. IBM hat bei der Audi AG zwei Enterprise Storage Server (ESS) 2105-F200 und vier 2109-S16 SAN Fibre Channel Switches verteilt auf zwei Rechenzentren eingerichtet. Bei IBM ist man sich sicher, dass die Kapazitäten auch noch in drei Jahren ausreichend sind, so dass die Kosten für Audi überschaubar bleiben. Der Kunde zumindest ist zufrieden: "Wir haben damit die beste Lösung gefunden", so Michael Bartsch vom Rechenzentrum bei der Audi AG in Ingolstadt.

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Die Firma Einsteinnet ist der erste SSP in Deutschland gewesen, der komplette Rechenzentren und zusammen mit Nortel Networks auch ein eigenes Netzwerk aus dem Boden gestampft hat. Die technische Ausstattung ist beeindruckend. Zwar wurden "einige hochinteressante SAN-Projekte durchgeführt, die aber wurden alle beim Kunden vor Ort implementiert", so Andreas Schnitzer, Marketing-Leiter bei Einsteinnet und fügt hinzu: "Wir sind zur Zeit bei einigen Kunden in der Entscheidungsphase für outgesourcte SAN-Lösungen."

Vor dem Hintergrund, dass sich die Datenmenge in Unternehmen im Durchschnitt alle sechs Monate verdoppelt, spielt eine effiziente skalierbare Ausweitung des Speicherbedarfs eigentlich eine besonders wichtige Rolle bei der Planung der IT-Infrastruktur. Denn sobald Speicherplatz benötigt wird, kann er einfach angemietet werden. Erstaunlich, dass bisher größere SAN-Erfolge bei den Storage-Service-Providern auf sich warten lassen.

Der Trend der Zukunft

Doch künftig, auch das ist klar, werden nicht nur Storage Area Networks, sondern auch Web-Attached-Storage-(WAS-)Systeme mehr Bedeutung erlangen. Letztlich ist aber immer nur soviel machbar, wie die Kunden bereit sind, an einen externen Dienstleistungsunternehmer abzugeben. Im ersten Schritt könnten allerdings die weniger unternehmenskritischen Daten von einem externen SSP verwaltet werden, denn durch die gemeinschaftliche Nutzung können vielfach die eigenen Anschaffungs- und Verwaltungskosten erheblich reduziert werden. Bei einem ganzheitlichen Lösungsansatz ist darüber hinaus auch eine schnellere Anpassung an die Geschäfts- und Unternehmensentwicklung möglich. [Von Niels Gründel]

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