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Spieletest: Duke Nukem Manhattan Project

Klassisches Plattform-Spiel im neuen Design. Der Duke ist zurück – aber nicht in der Form, wie es sich wohl die meisten erhofft hätten. Denn das jetzt von Ubi Soft veröffentlichte Duke Nukem Manhattan Project hat nichts mit dem seit Ewigkeiten mit Spannung erwarteten 3D-Shooter Duke Nukem Forever zu tun. Sehr kurzweilig ist das Programm aber dennoch geraten.
/ Thorsten Wiesner
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Das Spiel greift das Prinzip der ersten Duke-Nukem-Titel am PC auf und lässt den muskelbepackten Superhelden zumeist horizontal scrollend über diverse Plattformen laufen. Die Level sind dabei sehr abwechslungsreich gestaltet: Während man zu Beginn noch über die Dächer von New York hechtet, darf man sich später auch in verlassenen U-Bahn-Schächten oder in China-Town austoben.

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Die Hintergrundgeschichte ist, wie auch von anderen Duke-Titeln bekannt, eher schmückendes Beiwerk denn wirklich relevant, die alte Devise, so viele Gegner wie möglich auszuschalten, gilt natürlich auch hier. Das Waffenarsenal reicht dabei von einfachen Schusswaffen bis hin zu Bomben, die Bedienung erfolgt denkbar simpel per Tastendruck.

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Natürlich gibt es auch Geheimräume, Aufzüge und unzählige Leitern, die Sprung-Taste wird ebenfalls häufig benötigt – kleinere Geschicklichkeits- und Ausweichaufgaben sorgen hier für Abwechslung.

Die Grafik ist prinzipiell nett anzuschauen, reicht aber natürlich längst nicht an das heran was man von Duke Nukem Forever bereits zu Gesicht bekam. Zudem werden einige sicherlich mit der etwas antiquiert wirkenden Seitenansicht unzufrieden sein. Auch die Soundkulisse ist recht spärlich, dafür sorgen zahlreiche markante Sprüche des Action-Meisters für die bekannte Duke-Atmosphäre.

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Apropos Duke-Atmosphäre: Auch auf die so genannten Babes, die nach dem Superhelden rufen und von ihm errettet werden möchten, muss man natürlich nicht verzichten. Allzu lange braucht man allerdings nicht, um sämtliche Schönheiten zu befreien, der Titel ist recht schnell durchgespielt. Ubi Soft bietet das Spiel dafür aber auch zum recht fairen Preis von knapp 30 Euro an.

Fazit:
Wer Gameplay-Innovationen und Aufsehen erregende Grafik erwartet, muss weiterhin auf Duke Nukem Forever warten, wer aber eine einfache Bedienung und simples, aber dennoch unterhaltsames Geballer mit gelegentlichen Geschicklichkeitseinlagen sucht, ist mit Duke Nukem Manhattan Project definitiv gut beraten. Vor allem das gute Preis-Leistungs-Verhältnis spricht für die kurzweilige Action-Hatz.


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