Test: Parhelia gegen Radeon 8500 und GeForce4 Ti 4600

Ohne aktivierte Kantenglättung erreicht die Parhelia im 3DMark 2001 SE eine Leistung von 7090 3DMark und liegt damit etwas unter der Radeon 8500 mit 8447 3DMark und deutlich unter dem GeForce4-Ti-4600-Referenzboard von NVidia, das mit 9070 3DMark knapp 28 Prozent mehr Leistung bietet.

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Im Pixel- und Vertex-Shader-nutzenden "Nature"-Test des DirectX-8.1-Benchmarks schafft die Parhelia 31,6 Bilder/Sekunde, während es die GeForce4 4600 auf 43,3 Bilder/Sekunde und die Radeon 8500 gar auf 47,6 Bilder/Sekunde schafft und in dieser Teildisziplin vorne liegt. Die von Matrox angepriesenen vier Vertex-Shader-2.0-Einheiten des Parhelia-512-Chips, die unter DirectX 8 als Version-1.1-Shader angesprochen werden, können sich unter DirectX 8.1 zwar noch nicht wirklich beweisen, dafür aber im reinen Vertex-Shader-Test des 3DMark 2001 SE mit 89,1 Bildern/Sekunde die Radeon 8500 um einen Hauch überflügeln, die 87,8 Bilder/Sekunde schaffte. Beide kommen jedoch nicht an die 99,1 Bilder/Sekunde der GeForce4 Ti 4600 heran. Bei den Pixel-Shader- und Advanced-Pixel-Shader-Tests unterliegt die Parhelia (87,2 bzw. 77,3 Bilder/s) sowohl der Radeon 8500 (101,7 bzw. 80,2 Bilder/s) als auch der GeForce4 Ti 4600 (121,3 bzw. 95,2 Bilder/s) leicht bis deutlich.

Aktiviert man im 3DMark 2001 SE hingegen die wirklich nur die Kanten glättende "Fragment Anti-Aliasing" der Parhelia, was allerdings laut Matrox mit den beispielsweise zur Schattendarstellung genutzten Stencil Buffern inkompatibel ist bzw. diese nicht glätten kann sowie das Umschalten auf 16-Bit-Z-Buffer erforderte, so kann der Newcomer seine Trümpfe ausspielen. Der Abstand der Parhelia (5426 3DMark) zur GeForce4 Ti 4600 (5458 3DMark) mit aktiviertem 4-Sample-Anti-Aliasing beträgt lediglich 32 Punkte, die Leistung ist bei subjektiv besserer Qualität identisch.

Aktiviert man bei der GeForce4 den AccuView (ehemals Quincunx) getauften NVidia-Anti-Aliasing-Modus, so steigt deren Wert zwar auf 8142 3DMark, doch sieht das Bild dann aus wie durch den Weichspüler gezogen - die Texturen wirken verwaschen, also unscharf. Bei der Radeon 8500 sorgte das Smoothvision-4-Sample-Anti-Aliasing in unserem Test sonderbarerweise für einen Einbruch der Leistung auf traurige 2565 3DMark - Auslöser war vermutlich der knapp bemessene Speicher von 64 MByte, der bei 1024 x 768 Bildpunkten bei 32 Bit Farbauflösung auch die Nutzung des 6-Sample-Anti-Aliasing verhinderte. Die Parhelia kann im 3DMark 2001 SE also mit ihrem Fragment-Anti-Aliasing auftrumpfen, selbst der schnelleren GeForce4 Ti 4600 das Wasser reichen sowie bei der Darstellungsqualität überzeugen. Das normale Anti-Aliasing der Parhelia ließ sich im 3DMark 2001 SE leider nicht einstellen.

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Moep 10. Aug 2002

Meine Meinung zu dem ganzen Schlamassel mit DX8.1-Karten: Die heutigen benchmarks...

Unity 31. Jul 2002

ähm.. sagmal, wie alt Bist du?!..Nein, sag es nicht! *g Ich kann es mir denken...

CK (Golem.de) 27. Jun 2002

Subjektiv(!) würde ich Matrox und ATI eine bessere Bildqualität bei 2D und 3D als NVidia...

Tigger 27. Jun 2002

Tach, fps sind nicht alles ? besser ein gutes Bild ! genau. Dann spiel ich neulich UT 2...

Bjoern 27. Jun 2002

Was mich eigentlich am meißten interessiert ist die Bildqualität. Ist diese jetzt bei der...



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