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Sicherheitslücke in OpenSSH?

Entwickler wollen Details am Freitag zusammen mit Gegenmitteln veröffentlichen

Laut Theo de Raadt, einem der Lead Developer für OpenBSD und OpenSSH, existiert eine Sicherheitslücke in OpenSSH, die es Angreifern erlaubt, "Root-Rechte" auf entfernten Systemen zu erlangen. Konkrete Details nennt de Raadt in seiner E-Mail an diverse Websites und Mailinglisten nicht, um so Missbrauch vorzubeugen.

Artikel veröffentlicht am ,

Einen Patch für die Sicherheitslücke gibt es bislang nicht, dennoch sei ein OpenSSH-Server, der mit "priv seperation" konfiguriert ist, nicht "exploitable". Daher empfiehlt de Raadt allen Nutzern von OpenSSH, auf die aktuelle Version OpenSSH 3.3p umzusteigen und diese mit UsePrivilegeSeparation zu konfigurieren. Dazu muss in der Datei /etc/ssh/sshd_config "UsePrivilegeSeparation yes" eingetragen sein.

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Allerdings bringt diese Konfiguration einige Nachteile mit sich, je nach System können einige Funktionen beeinträchtigt werden. Zudem ist die Funktion noch kaum getestet und eine Behebung der eigentlichen Sicherheitslücke stellt eine solche Konfigurationen ebenfalls nicht dar.

Der "sshd" von OpenSSH besteht normalerweise aus etwa 27.000 Zeilen Quelltext, große Teile davon laufen mit Root-Rechten. Wenn aber UsePrivilegeSeparation aktiviert wird, spaltet sich der Deamon in zwei Teile und nurmehr ein kleiner Teil, der etwa 2.500 Codezeilen umfasst, läuft mit Root-Rechten. Der Rest wird in ein "chroot-jail" gesperrt.

Der vollständige Bug-Report einschließlich Patches soll in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf Bugtraq veröffentlicht werden.

OpenSSH erlaubt sicheren Fernzugriff auf Unix- und Unix-ähnliche Systeme und zählt hier zu den verbreitetsten Implementierungen des SSH-Protokolls.



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fettesbrot 03. Jan 2003

tja, der unterschied zwischen windows u. linux ist das auf windows sogut wie jeder drauf...

anonymous 25. Jun 2002

Naja, klar ist das blöd aber Software hat nunmal Fehler. OpenSSH hat seit mindestens 5...

André 25. Jun 2002

Hmh, schwere Sicherheitslücke, die derzeit nur umgangen werden kann, wenn man gewisse...


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