• IT-Karriere:
  • Services:

Infineon und Micron entwickeln zusammen CellularRAM

Pseudo-Static-RAM soll SRAM in Mobiltelefonen ersetzen

Infineon und Micron haben die gemeinsame Entwicklung von Spezifikationen der neuen Speicherfamilie CellularRAM vereinbart. Beide Unternehmen wollen diese Chips unabhängig voneinander in den Markt einführen. Dabei handelt es sich um Pseudo-Static-RAMs (PSRAM) mit sehr geringer Leistungsaufnahme für Mobilfunk-Applikationen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der neue Typus eines Pseudo-SRAM-Bausteines ist speziell für die wachsenden Anforderungen an erhöhter Speicherkapazität und Bandbreite in Mobiltelefonen der 2.5G- und 3G-Generation ausgelegt und bietet ein besseres Kosten/Bit-Verhältnis im Vergleich zu existierenden Alternativlösungen. Das CellularRAM ist anschlusskompatibel zu SRAMs, erlaubt den Betrieb ohne Refresh und bietet eine sehr geringe Leistungsaufnahme. Damit soll sich dieser neue Speichertyp vor allem zum Aufrüsten bei erhöhtem Speicherbedarf und somit als Ersatz von asynchronen SRAMs, die derzeit in Mobiltelefonen eingesetzt werden, eignen.

Stellenmarkt
  1. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel
  2. Stromnetz Hamburg GmbH, Hamburg

Das CellularRAM basiert auf einer DRAM-Speicherzelle mit einem Transistor im Unterschied zu der sonst üblichen SRAM-Zelle mit sechs Transistoren. Damit profitiert das CellularRAM von den Technologie- und Prozess-Vorteilen der DRAM-Speicher. Die Speicherzelle mit DRAM-Architektur benötigt nur etwa ein Zehntel der Fläche einer entsprechenden 6-Transistor-SRAM-Zelle. Die so reduzierte Chipfläche bietet für zukünftige Mobilapplikationen eine deutlich größere Speicherkapazität bei günstigen Kosten.

Die CellularRAM-Familie enthält Komponenten mit SRAM-Interface für den einfachen Ersatz herkömmlicher SRAM-Speicher und einen Burst-Schreib/Lese-Modus, der ein Flash-Interface nachbildet. Die neuen Speicher arbeiten mit bis zu 108 MHz, haben eine Latenzzeit von 60 ns und bieten eine Bandbreite von 210 MB/s.

Zielsetzung der gemeinsamen Entwicklungsvereinbarung ist, CellularRAM als Multisource-Standard für Speichersubsysteme der kommenden 2.5G-(GPRS-, EDGE-) und 3G-(UMTS-)Mobiltelefone zu etablieren. Beide Unternehmen wollen anschluss- und funktionskompatible Produkte auf Basis einer gemeinsamen Spezifikation fertigen, dabei aber eigene Prozesstechnologien nutzen.

Infineon und Micron wollen verschiedene CellularRAM-Bausteine im Laufe der nächsten zwölf Monate einführen. Als erster Baustein wird ein 32-Mbit-Speicher in der Organisation 2 M x 16 ab Ende 2002 verfügbar sein. Eine 16-Mbit- und eine 64-Mbit-Version, organisiert zu 1 M x 16 bzw. 4 M x 16, sind für die erste Hälfte 2003 geplant. Die CellularRAMs arbeiten mit einer 1,8-V-Versorgung und unterstützen 2,5-V- und 3,0-V-I/Os.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,49€
  2. (-14%) 42,99€
  3. (-43%) 22,99€
  4. 3,99€

Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 - Hands on

Samsung hat gleich drei neue Modelle der Galaxy-S20-Serie vorgestellt. Golem.de konnte sich die Smartphones im Vorfeld bereits genauer anschauen.

Samsung Galaxy S20 - Hands on Video aufrufen
Galaxy Z Flip im Hands-on: Endlich klappt es bei Samsung
Galaxy Z Flip im Hands-on
Endlich klappt es bei Samsung

Beim zweiten Versuch hat Samsung aus seinen Fehlern gelernt: Das Smartphone Galaxy Z Flip mit faltbarem Display ist alltagstauglicher und stabiler als der Vorgänger. Motorolas Razr kann da nicht mithalten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Schutzfasern des Galaxy Z Flip möglicherweise wenig wirksam
  2. Isocell Bright HM1 Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra
  3. Smartphones Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

    •  /