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dmmv mit Regeln für SMS-Marketing und Suchmaschinen

Verband befürwortet Opt-In-Verfahren

Der Arbeitskreis (AK) Mobile Internet des Deutschen Multimedia Vebandes (dmmv) e.V. hat unter Mitwirkung der Wirtschaft eine Stellungnahme zum SMS-Marketing veröffentlicht. Mit diesem Schritt soll vor allem dem Versand unerwünschter SMS-Werbung entgegengewirkt werden. Außerdem wurde eine Empfehlung für korrektes Suchmaschinenmarketing veröffentlicht.

Artikel veröffentlicht am ,

"Mobiles Marketing kann sich langfristig nur durchsetzen, wenn es auf Kundenseite akzeptiert ist. Trotz fehlender Rechtsprechung benötigen die Marktteilnehmer klare Regeln. Der dmmv hat einen ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung unternommen", kommentierte Marcus Garbe, AK-Leiter Mobile Internet, die vorgelegte Stellungnahme. Bereits Anfang des Jahres haben sich verschiedene Unternehmen in einem Workshop zusammengesetzt und die Spamming-Problematik debattiert. In den vergangenen Wochen wurde die nun veröffentlichte Stellungnahme unter Mitwirkung von 12snap, Yoc AG, FCB Berlin, die argonauten, Apollisinteractive, Companion, Mindmatics und Midray erarbeitet. Neben den genannten Unternehmen unterstützt u.a. auch Wella - einer der Vorreiter im Bereich SMS-Marketingkampagnen - die Stellungnahme.

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Kernpunkte sind die Befürwortung so genannter Opt-In-Verfahren sowie die Forderung, dem Empfänger Möglichkeiten zur Austragung aus den Verteilern zu bieten. "Wir hoffen, mit dieser Stellungnahme 'schwarze Schafe' in die Schranken zu verweisen, die zunehmend mit mobilem Spamming operieren und so das Vertrauen auf Nutzerseite erschüttern", beschreibt Ingo Griebl, Geschäftsführer von 12snap und ebenfalls AK-Leiter im dmmv, den Hintergrund.

Nachdem der dmmv bereits im vergangenen Jahr als erster Verband eine Richtlinie für "akzeptables" E-Mail-Marketing vorgelegt hat, weitet er sein Engagement nun weiter aus.

Nach Ansicht des dmmv ist das Medium SMS ein zunehmend wichtiger Bestandteil im Marketingmix moderner Kommunikationsstrategien. Mit Hilfe der Stellungnahme soll Mobile Marketing nachhaltig gestärkt werden. Weitere Standards zum Mobile Marketing sollen in der zweiten Jahreshälfte durch den Arbeitskreis Mobile Internet erarbeitet werden.

Mit dem Ziel, die Akzeptanz von Suchmaschinen auf Nutzerseite zu erhöhen, hat der Deutsche Multimedia Verband zudem eine Empfehlung für korrektes Suchmaschinenmarketing vorgelegt. Noch immer finden sich in den Ergebnislisten zu viele irrelevante Resultate, so dass die Suchmaschinen ihrer Funktion nur unzureichend gerecht werden können. Aus diesem Grund bringt die vor wenigen Wochen gegründete Projektgruppe "Suchmaschinen" des dmmv Suchmaschinenbetreiber und -optimierer zusammen, die gemeinsam die aktuelle Empfehlung erarbeitet haben.

Die Eintragungspraxis der Unternehmen hat in der Vergangenheit immer wieder unlautere Methoden hervorgebracht, mit denen vordere Platzierungen in den Ergebnislisten erzielt werden sollen. Die Verzerrungen in der Auflistung von Suchresultaten haben in einzelnen Fällen bereits dazu geführt, dass Unternehmen von Suchmaschinenbetreibern abgestraft wurden, die entsprechenden Websites also aus dem Index der Suchmaschine entfernt wurden. Dass mit der Eintragungspraxis bei Suchmaschinen keineswegs zu spaßen ist, zeigt zudem die aktuelle Rechtssprechung.

Im Einzelnen empfiehlt der dmmv folgende Möglichkeiten zur Verbesserung der Platzierung von Websites in den Ergebnislisten:

  • Websites sollen relevante Inhalte anbieten
  • Websites sollen einen relevanten Titel und eine entsprechende Seitenbeschreibung aufweisen
  • Es sollen so genannte Schlüsselwörter (die zwei oder drei wichtigsten Begriffe einer Seite) ausgewählt werden, die den Inhalt der Website treffend zusammenfassen und von möglichen Nutzern häufig gesucht werden. Zu beachten sind hierbei das Wettbewerbs- und das Markenrecht. Sinnvoll ist, dass diese Begriffe möglichst häufig und weit oben auf der Website vorkommen, am besten sogar im Titel. Mit Hilfe von Meta Tags lassen sich alle Schlüsselwörter (auch in falscher Schreibweise) unterbringen.
  • Am Anfang einer Website sollte in einigen Zeilen Kommentare und Schlüsselwörter eingefügt werden, die auf der Website selbst nicht angezeigt werden, aber von vielen Suchmaschinen ausgewertet werden. Auch hier sind das Marken- und das Wettbewerbsrecht zu beachten.
  • Je mehr Text und Inhalte eine Website hat, desto besser für die Indexierung. Für die so genannten Spider ist es schwer, Seiten mit sehr vielen Grafiken zu indexieren. Auch wenn das "ALT Attribut" des "IMG Tags" analysiert wird, der Bildinhalt wird es nicht.
  • Wenn Frames verwendet werden, sollte das

    <NOFRAMES>

    -Tag genutzt werden. Im Gegensatz zum Inhalt der Frames kann ein Text innerhalb des

    <NOFRAMES>

    indexiert werden. Zudem sind manche Browser nicht in der Lage, Frames darzustellen.

  • Die Anmeldung einer Website soll erst nach ihrer Fertigstellung erfolgen. Seiten mit der Angabe "under construction" o.ä. stellen keinen Mehrwert für den Nutzer dar.

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Selene 07. Jul 2002

Die dmmv-Empfehlungen für Suchmaschinen sind teilweise schlicht falsch! Siehe...

praktikant 20. Jun 2002

Es bleibt lediglich als interessant anzumerken, dass diese Meldung als Lückenfüller...


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