Telesens beantragt Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Telekommunikation-Software-Entwickler am Ende

Der Vorstand der TelesensKSCL AG hat am Dienstag beim zuständigen Amtsgericht in Köln Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft gestellt.

Artikel veröffentlicht am ,

Die TelesensKSCL AG mit Sitz in Köln entwickelt und implementiert Software-Produkte für die Telekommunikationsindustrie zur Abrechnung von konvergenten Sprach- und Datendiensten im Mobilfunk- und Festnetzbereich. Das modulare, komponentenbasierte Produktportfolio unterstützt Technologien wie IP, Festnetz, GSM, GPRS und UMTS (3G).

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TelesensKSCL bietet außerdem eine der ersten verbrauchsbezogenen Abrechnungslösungen für Breitbanddienste wie ATM und IP sowie eines der modernsten Intercarrier-Billing-Systeme (Interconnect). Das Unternehmen will mit seinen Produkten für den internationalen Telekommunikationsmarkt das gesamte Marktsegment OSS (Operational Support Systems) und BSS (Business Support Systems) abdecken.

Die TelesensKSCL AG hat Entwicklungszentren in Großbritannien und der Ukraine. Vertriebs- und Serviceniederlassungen befinden sich in Paris, Hongkong und Moskau.

Die TelesensKSCL AG ist seit dem 21. März 2000 am Neuen Markt notiert, beschäftigt rund 700 Mitarbeiter, machte 2001 einen Umsatz von 82 Millionen Euro und erwirtschaftete einen Fehlbetrag von 245 Millionen Euro.

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