Abo
  • Services:

Toshiba will Unterhaltungselektronik drahtlos verbinden

Celeron-basierter Heimserver als DSL-Internet-Gateway

Toshiba plant eine Reihe von drahtlos miteinander vernetzbaren digitalen Unterhaltungselektronik-Geräten, welche die Computer Systems Group des Herstellers als ihre Zukunft des digitalen Heims versteht. Das erste und zugleich zentrale Produkt ist das "Magnia SG20 Wireless Media Center", ein leicht zu verwaltender Heim-Server zum Aufbau eines drahtlosen Heimnetzes.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Magnia SG20 Wireless Media Center soll kleiner als ein Videorekorder sein und die drahtlose Vernetzung von netzwerkfähiger Unterhaltungselektronik, aber auch von Macs, PCs, Druckern und Netzwerk-Kameras (zur Heimüberwachung) gewährleisten. Autorisierte Netzteilnehmer sollen etwa Fotos oder Musik untereinander austauschen können oder Netzwerk-MP3-Player vom SG20 mit Daten versorgen lassen. Zudem wird es allen Geräten einen drahtlosen Internetzugang ermöglichen sowie per Internet oder direkter Modem-Einwahl steuer- und konfigurierbar sein. Eltern sollen so beispielsweise festlegen können, auf welche Dateien oder welche Webseiten ihre Sprösslinge zugreifen dürfen und was tabu ist.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Leonberg
  2. ETAS, Stuttgart

Dabei ist das Magnia SG20 nichts anderes als ein unter spezieller Red-Hat-Linux-7.0-Version laufender PC-Server mit einem 566-MHz-Celeron-Prozessor, VIA-Apollo-133A-Chipsatz, 128 MByte PC100-SDRAM (ECC, ungepuffert), ein oder zwei 2,5-Zoll-Festplatten (1 x 15 GByte bis 2 x 30 GByte) mit 4.200 Umdrehungen pro Minute, eingebautem 56K-Modem, integriertem Switch mit 1x WAN für ADSL-/Kabelmodem-Anschluss, 7x 10/100-Mbps-Ethernet und 1x RJ45-Uplink-Port für Netzwerk-Erweiterungen (blockiert siebenten Ethernet-Port) und WLAN-Basisstation-Funktion mittels eingesteckter 802.11b-WLAN-PC-Card ohne besondere Antenne. Als Display findet sich ein kleines LCD (zweizeilig á 16 Zeichen) an der Frontseite, das mit zwei Scroll-Knöpfen zur Bedienung ausgestattet ist.

Die installierte Software erlaubt eine automatische Netzwerkkonfiguration per DHCP, die Errichtung eines Virtual Private Network, bietet einen Web-Proxy für Webseiten-Caching und unterstützt Web-Content-Filtering. Die Erstellung von personalisierten Intranet-Webseiten soll den einzelnen Nutzern mittels Vorlagen auch ohne HTML-Kenntnisse möglich sein. Als Datei-Server kann der Magnia-SG20-Heim-Server per Verzeichnis- oder Secure-FTP-Zugriff genutzt werden. Die "Digital Central"-Software für die Funktionen als Unterhaltungs-Gateway umfasst ein digitales Fotoalbum (verwaltet JPEG-Bilder und Videofiles), eine MP3-/WMA-Jukebox zur Musikspeicherung und -verwaltung und Heimüberwachung per separat erhältlichen Netzwerk-Videokameras. In Zukunft soll das Magnia SG20 Wireless Media Center auch zur Heimautomation, also zur Steuerung von Heizung, Licht und diversen Haushaltsgeräten genutzt werden können.

Toshiba bietet das Magnia SG20 Wireless Media Center in den USA bereits mit verschiedenen Festplatten-Kapazitäten sowie mit und ohne WLAN-Adapter an. Mit einer 15-GByte-Platte kostet das System 1.545,- US-Dollar (1.440,- US-Dollar ohne WLAN), mit zwei 15-GByte-Platten sind es 1.725,- US-Dollar (1.620,- US-Dollar ohne WLAN). Soll das Gerät mit einer 30-GByte-Platte ausgestattet sein, sind es 1.695,- US-Dollar (1.590,- US-Dolar ohne WLAN); sollen es derer zwei sein, werden gar 2.045,- US-Dollar (1.940,- US-Dollar ohne WLAN) fällig. Auf Wunsch bietet Toshiba werktäglich zu Geschäftszeiten eine kostenpflichtige Überwachung des Magnia SG20 auf ordnungsgemäße Funktion - stimmt etwas nicht, wird der Administrator bzw. der Besitzer informiert.

Für Europa hat Toshiba das Magnia SG20 zwar noch nicht angekündigt, es soll jedoch im Gegensatz zum AMD-K6-basierten und für Kleinbetriebe gedachten Vorgänger Magnia SG10 nicht nur Englisch, sondern auch Deutsch, Französisch, Holländisch, Italienisch und Spanisch verstehen - was darauf hinweist, dass man auch in Europa einen Markt für Heim-Server sieht.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

yfmtt 19. Jun 2002

... da stand bis zur Änderung noch "ein oder zwei 2,5-Zoll-Festplatten (1 x 15 MByte bis...

Ash 19. Jun 2002

Gute, leise 40 GB 2,5" Platten von Fujitsu, Toshiba oder IBM gibt es ab 180 Euro. IBM hat...

zulu 19. Jun 2002

Sind ja auch 2,5Zoll Festplatten....

yfmtt 18. Jun 2002

...wußte gar nicht, dass man sowas noch bekommen kann... Offenbar ist es nicht nur hier...


Folgen Sie uns
       


Assassin's Creed Odyssey - Test

Wir hätten nicht gedacht, dass wir erneut so gerne so viel Zeit in Ubisofts Antike verbringen.

Assassin's Creed Odyssey - Test Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Funklöcher Telekom bietet freiwillig hohe 5G-Netzabdeckung an
  2. 5G Telekom hat ihr Mobilfunknetz mit Glasfaser versorgt
  3. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

    •  /