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Mosro Mini - Wachroboter für den Heimgebrauch

Programmierbarer Roboter mit verschiedenen Sensoren für die Heimüberwachung. Das Berliner Unternehmen Robowatch Technologies GmbH bietet mit "Mosro Mini" den laut eigenen Angaben ersten Wachroboter für den Heimgebrauch an. Der rund 28,5 cm hohe sowie 8 cm breite und tiefe Bewachungsroboter bewegt sich auf einprogrammierten Bahnen, soll über einen Bewegungsmelder Einbrecher oder Aktivität im Haus registrieren, kann aber zur Fernüberwachung auch selber gesteuert werden und Bilder liefern.
/ Christian Klaß
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Mosro Mini verfügt in der Basisausstattung über eine Kamera (640 x 480 Bildpunkte), Bewegungsmelder, einen Wärmesensor mit einem Radius von 12 m, eine Alarmsirene und eine Sprachausgabe. Nachgerüstet werden können Gas- und Rauchmelder. Erfasst der Mini-Wachroboter eine potenzielle Gefahr im Haus, schlägt er Alarm und informiert den Besitzer oder eine Notrufzentrale – damit dies allerdings auch ohne Kabelverbindung (Seriell RS232) abseits der Docking Station möglich ist, muss der Mosro Mini um ein DECT-Modem (115 Kbaud) erweitert werden. So wird per Computer oder PDA auch die direkte Funkfernsteuerung des Mini-Roboters sowie das "Fernbetrachten" der Umgebung möglich. Die Kamera liefert über die langsame DECT-Verbindung allerdings nur drei Bilder pro Sekunde.

Drahtlos fährt der Mosro Mini vorprogrammierte Routen ab, wenn er nicht ferngesteuert wird, hält aber mit seinem Lithium-Ionen-Akku nur sechs Stunden durch. Er kann zwar so programmiert werden, dass er zur auch als Ladestation fungierenden Docking-Station zurückfindet, allerdings kann er sich nicht alleine damit verbinden. Eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung gelingt dem Mosro Mini also nur, wenn er stationär betrieben wird. Die Docking-Station wird per USB an einen Windows-PC angeschlossen. Die Steuerungssoftware läuft unter Windows mit einer frei verfügbaren Entwicklungsumgebung, später soll sie auch für Mac oder Linux erhältlich sein. Unter www.mini-mosro.de(öffnet im neuen Fenster) sollen Mosro-Mini-Fans ihre Programme und Erfahrungen austauschen können.

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Herz und Hirn des Mosro Mini sind ein 40-MHz-ARM-Thumb-Prozessor, 2 MByte SDRAM, 256 KByte Flash-Speicher und 512 KByte statisches RAM. Verschiedene analoge und digitale Schnittstellen – unter anderem ein serieller SPI/I2C-Erweiterungsbus – erlauben die Programmierung bzw. den Anschluss weiterer Komponenten. Die Fortbewegung erfolgt mittels dreier Rollen auf ebenem Boden; Treppen oder starke Steigungen kann der Mosro Mini nicht überwinden.

Der Prototyp des nach einem rollenden Alarm-Haarsprays aussehenden Mosro Mini wurde von Robowatch Technologies bereits fertig gestellt. Ab Juli soll der Miniroboter in der Basisausführung (ohne DECT-Modem und ohne Gas-/Rauch-Sensoren) für 1.200 Euro,- direkt vom Hersteller erhältlich sein. Für die Zukunft sollen auch Erweiterungen geplant sein, die den Mosro Mini etwa UMTS-fähig machen. Für den Unternehmenseinsatz bietet Robowatch Technologies mit dem Mosro 1 bereits seit April/Mai einen professionellen Sicherheitsroboter.


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