Matrox: Parhelia-Grafikkarten kommen im Juli (Update)

DirectX-9-fähige Matrox-Grafikkarten früher als erwartet erhältlich

Matrox-Grafikkarten mit dem Mitte Mai angekündigten Parhelia-512-Grafikchip werden bereits im Juli erhältlich sein und nicht wie ursprünglich vom Hersteller angegeben erst im August 2002. Zudem nannte Matrox erstmals definitive Taktraten für Chip und Speicher - da man erstmals auch Spieler und 3D-Fans für sich begeistern will, hat Matrox beim Parhelia seine übliche Schweigsamkeit abgelegt.

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Parhelia bereits ab Juli
Parhelia bereits ab Juli
Alle Parhelia-Grafikkarten sollen über zwei DVI-I-Ausgänge verfügen, mit denen bis zu drei Displays ("TripleHead") angesprochen werden können. Für diesen Zweck liefert Matrox drei Adapter mit: Einen DVI-nach-Dual-VGA-, einen DVI-nach-VGA- und einen VGA-nach-S-Video/Composite-Adapter. Möglich werden so beispielsweise Display-Kombinationen (z.B. DVI/VGA/TV-Out) oder auch der Betrieb von drei VGA-Displays. Letzteres soll nicht nur für Anwendungen, sondern auch für Spiele interessant sein.

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Die ersten erhältlichen Parhelia-Grafikkarten werden über 128 MByte DDR-SDRAM mit 256 Bit breitem Speicher-Interface verfügen. Der Parhelia-512 wird mit 220 MHz getaktet, der Speicher mit 275 MHz (bzw. 550 MHz DDR-Rating). Der Preis des laut Matrox ab Juli erhältlichen Retail-Produkts soll bei 549,- Euro liegen. Zum gleichen Zeitpunkt soll eine günstigere Bulk-Version ebenfalls mit den Adaptern, aber ohne schicke Verpackung und mit niedrigen Taktraten (Chiptakt: 200 MHz; Speichertakt: 250 MHz) ausgeliefert werden. Noch im Laufe des Sommers sollen 64- und 256-Mbyte-Versionen der Parhelia-Grafikkarten erhältlich sein. Ob es hier Unterschiede bei den Taktraten geben wird, gab Matrox noch nicht an.

Parhelia-Grafikkarte mit 128 MByte Speicher und Lüfter
Parhelia-Grafikkarte mit 128 MByte Speicher und Lüfter

Der Parhelia-512 bietet als erster Chip eine 10-Bit-Genauigkeit pro Farbkanal innerhalb der gesamten Pixel-Verarbeitungs-Pipeline, das DirectX-9-Feature Displacement Mapping und Vertex-Shader in der Version 2.0 (DirectX 9). Letztere sind kompatibel zu DirectX-8-Vertex-Shadern der Version 1.1. Beim Pixel-Shader setzt Matrox - ebenso wie etwa NVidia mit GeForce3/4 - weiterhin auf die Version 1.3 von DirectX 8. Matrox verspricht, dass die Parhelia-Grafikkarten dank verbesserter Filter eine nochmals gesteigerte Farb- und Ausgabequalität haben.

Nachtrag:
Auch in einem Newsletter für deutschsprachige Endkunden verkündete Matrox heute die nahende Auslieferung der Parhelia-Grafikkarten. Während die Pressestelle jedoch von allgemeiner Verfügbarkeit im Juli ausgeht, werden laut Newsletter die ersten Karten sogar noch früher - nämlich bereits Ende dieses Monats -erhältlich sein. Dies dürfte jedoch Händler-abhängig sein.

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CK (Golem.de) 19. Jun 2002

Abwarten - einige Spielehersteller finden Displacement Mapping klasse, andere nicht. Im...

bachus 19. Jun 2002

"Was sehr schade ist: Nicht alle in diesem Jahr kommenden DirectX-9-fähigen Grafikchips...

ghost 19. Jun 2002

Doom ist OpenGL Zitat:" Von den momentan erhältlichen Grafikchips sei ein Geforce 4 Ti...

Doc_Miller 19. Jun 2002

Marketing ist doch überall gleich: NEU, TOLL, BESSER, SCHNELLER! Diesen Fehler hat Matrox...

Doc_Miller 19. Jun 2002

Marketing ist doch überall gleich: NEU, TOLL, BESSER, SCHNELLER! Diesen Fehler hat Matrox...



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