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Siemens entwickelt nachhaltiges IT-Konzept für Schulen

Soll Schulen künftig bei der IT-Planung und Betreuung helfen

Siemens Business Services (SBS) hat in Nordrhein-Westfalen (NRW) zusammen mit Vertretern von Schulen und der "e-nitiative.nrw - Netzwerk für Bildung" ein Konzept für den professionellen Umgang mit Informationstechnologie (IT) in Schulen erarbeitet. Das Konzept unter dem Namen e-mit besteht aus fünf konkreten Beispielen. Es steht im Internet zur Verfügung und soll Schulen künftig bei der IT-Planung und Betreuung helfen.

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In das gemeinsame Projekt hat SBS Beratungszeit im Wert von 300.000 Euro investiert und damit die Aktivitäten der Schulen und Schulträger aus fünf Städten und Kreisen sowie der e-nitiative.nrw unterstützt. Hintergrund sind die Pläne der nordrhein-westfälischen Landesregierung, die Ausstattung der Schulen mit neuen Medien zu forcieren.

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Tausende deutscher Schulen haben sich bislang mühsam aus verschiedenen Quellen und ohne langfristiges Konzept Stück für Stück die dringend benötigte IT-Infrastruktur beschafft. Nun sehen sich viele von ihnen mit den Folgen konfrontiert: Technologischer Wildwuchs führt zu hohen Folgekosten für die Wartung der Infrastruktur. Hinzu kommen oftmals nicht detailliert kalkulierte Kosten für Internet-Provider, Software oder den Ausbau der Netze. Demgegenüber stehen hohe Ausfallzeiten der Geräte.

Das neue Konzept zeigt, dass es auch anders geht: "Technik braucht Planung", so Norbert Nikelowski, SBS-Director Major Account für NRW. "Es ist höchste Zeit, professionelles IT-Management auf den Schulsektor zu übertragen." Die e-nitiative.nrw, die Initiative des Landes und der Kommunen in NRW zur Förderung des Lernens mit neuen Medien, suchte Partner in der Wirtschaft, um Schulen und Schulträgern konkrete Hilfen bei der Planung und Erstellung von IT-Management-Verfahren zur Verfügung zu stellen und gewann Siemens Business Services dafür.

SBS erarbeitete zusammen mit den Schulverwaltungsämtern in Köln, Leverkusen und Bad Salzuflen, dem Berufskolleg Kreis Olpe und dem Regionalen Bildungsbüro Herford Lösungen mit Modellcharakter. Die Schulträger definierten die Anforderungen an die medientechnische Ausstattung und die SBS-Projektmanager brachten ihre Erfahrungen ein.

Die Lösungen zeigen, wie Schulträger und Schulen nachhaltige IT-Konzepte mit langfristiger Budgetplanung entwickeln können: In Köln entstand ein Konzept, um 287 Schulen mit 130.000 Schülern an ein eigenes Netz anzubinden. In Leverkusen wurde eine langfristige Budgetplanung für 47 Schulen mit rund 22.000 Schülern erarbeitet. Der Kreis Herford verfügt nun über Pläne für ein computergestütztes Lern- und Kommunikationsnetz von 97 Schulen und 43.500 Schülern. In Bad Salzuflen entstand ein IT-Konzept für die 16 Schulen der Stadt mit ihren rund 6000 Schülern und Olpe besitzt nun einen IT-Entwicklungsplan für sein Berufskolleg mit vier Standorten und rund 3500 Schülern.

Die Vorgehensweise bei diesen Modellprojekten ist standardisiert und auch auf künftige Projekte übertragbar. Sie gliedert sich unter anderem in folgende Punkte: Technische Ebene: Bestandsaufnahme, Schutz und Sicherung von Daten und Netzen, System-Management, Hardware, Netzwerk, Inbetriebnahme und Wartung. Management-Ebene: ganzheitliche Pläne für Planung, Organisation, Umsetzung und Finanzierung von IT-Infrastruktur. Die Konzepte gehen auf spezifische Bedürfnisse von Schulen ein: Wofür können ältere Rechner genutzt werden, wo gibt es kostenlose Software, wo finden sich Verweise auf andere Schulbeispiele, welche Synergien und Sparpotenziale entstehen durch Kooperationen zwischen Schulen?



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