Vergleichstest: Zwei PDA-Tastaturen von Logitech im Duell

Beiden Tastaturen liegt eine CD mit deutschen Treibern und einer englischsprachigen Demo-Version von WordSmith 2.01 bei, die schon fast ein Jahr alt ist. Die aktuelle Versionsnummer von WordSmith lautet 2.16 und bietet jetzt auch eine deutschsprachige Oberfläche und eine deutlich bessere Unterstützung für Speicherkarten. Die mitgelieferte, gedruckte Dokumentation erklärt das Nötigste zur Tastatur und verweist bei vielen Bedienungsschritten auf das PDF-Handbuch auf der CD.

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Beide Tastaturen sind nur für die Palm-Modelle m125, m130, m500, m505 sowie m515 erhältlich. Die TypeAway steht zum Preis von 129,- Euro in den Regalen, während die KeyCase 149,99 Euro kostet. Logitech plant, die Tastaturen auch für andere PDA-Modelle anzubieten, hüllt sich aber noch in Schweigen.

Fazit:
TypeAway
TypeAway
Mit der Logitech TypeAway bekommt die Stowaway-Tastatur endlich ernst zu nehmende Konkurrenz auf dem deutschen Markt und kann dem starken Konkurrenten durchaus das Wasser reichen. Schade nur, dass die TypeAway mit kleineren Tasten vorlieb nehmen muss und dadurch wieder hinter die Stowaway zurückfällt. Wer sich an den kleineren Tasten jedoch nicht stört, bekommt mit der TypeAway eine gute Tastatur für seinen PDA, um darauf ohne Schwierigkeiten auch unterwegs längere Texte schreiben zu können.

Die Einbindung in das PalmOS bei der TypeAway und der KeyCase entsprechen im Großen und Ganzen dem, was die Stowaway als Maßstab vorlegt und begeistert - trotz einiger kleiner Kritikpunkte. Sobald auch der Logitech-Treiber einen virtuellen Mauszeiger erhält, herrscht in dieser Disziplin sogar Gleichstand. Unverständlich bleibt, warum die Tastatur-Treiber keine Menüsteuerung erlauben, wo WordSmith zeigt, dass dies möglich ist. Wer intensiv mit Speicherkarten arbeitet, wird sich zu Recht ärgern, dass die Logitech-Treiber damit überhaupt nicht klarkommen.

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KeyCase
KeyCase
Etwas enttäuschend war die Vorstellung der KeyCase, weil die prinzipiell gute Idee, Tastatur und Tasche zu vereinen, keine Pluspunkte brachte. Für Viel- und Zehnfingerschreiber eignet sich die Tastatur nicht, weil der fehlende Druckpunkt den Schreibspaß trübt und die Untauglichkeit, zwei Tasten gleichzeitig zu verarbeiten, den Schreibfluss hemmt. Somit profitieren nur Gelegenheitsschreiber von der Tastatur, denen 150,- Euro wohl zu teuer sein wird. Bei den Taschenfunktionen fällt vor allem deren Fehlen auf: Selbst preiswerte PDA-Taschen bieten Platz für Speicherkarten, alternative Stifte oder Ähnliches. Nicht so bei der KeyCase, die als einzige Besonderheit die Stofftastatur auf ihrer Seite weiß.

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