Vergleichstest: Zwei PDA-Tastaturen von Logitech im Duell

Etwas ungewohnt gestaltet sich der Aufruf des Programmstarters über die Tastatur, denn ein Druck auf die entsprechende Taste öffnet eine von Logitech angebotene Sparversion ohne Kategorien davon, die dafür per Tastatur bedient werden kann. Der Grund liegt darin, dass der Logitech-Treiber den PalmOS-Programmstarter nicht mit der Tastatur steuern kann. Allerdings startet die Logitech-Entwicklung keine Programme von Speicherkarten und verzichtet auf eine Kategorisierung, was leicht zur Unübersichtlichkeit führt. Immerhin lässt sich über ein Tastenkürzel ein alternativer Programmstarter aufrufen.

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KeyCase
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Mit der KeyCase-Tastatur stellt Logitech ein interessantes Produkt vor, dessen Einsatzzweck aber nebulös bleibt. Denn Vielschreiber werden mit einer Stofftastatur kaum glücklich, weil prinzipbedingt ein vernünftiger Druckpunkt fehlt, wenngleich es sehr faszinierend ist, eine Stofftastatur in der Hand zu halten. Für Gelegenheitsschreiber hingegen dürfte der finanzielle Aufwand in Höhe von rund 150,- Euro eine entsprechend hohe Abschreckung ausüben.

Mit der KeyCase will Logitech die Funktionen einer Tasche und einer Tastatur vereinen. Die flexible Stofftastatur umhüllt den PDA bei Nichtbenutzung und schützt diesen damit vor äußeren Beschädigungen. Die Tastatur kommt erst beim Öffnen der Tasche zum Vorschein, weil sie auf der Innenseite der Stofftasche aufgebracht ist. Damit der PDA beim Öffnen der Tasche nicht herausrutscht, hält eine feste Verankerung den mobilen Begleiter fest. Klappt man die Verankerung hoch und steckt sie in dem auf der Tastatur befindlichen Kontakt, aktiviert sich die Tastatur und los geht's mit dem Schreiben. Leider kennt die recht voluminöse Taschentastatur keine Unterbringung für einen Stift, Speicherkarten oder anderes Zubehör.

KeyCase - geschlossen
KeyCase - geschlossen
Wenn die Tasche geschlossen wird, wirkt selbst ein zierlicher Palm m5xx ziemlich klobig, weil die Außenmaße des gesamten "Pakets" stark ansteigen. So ist die KeyCase geschlossen 13 cm hoch, etwa 9 cm breit und rund 3 cm dick. Im geöffneten Zustand benötigt die Tastatur eine Stellfläche von 26,7 cm in der Breite und 12,9 cm in der Tiefe. Will man in den PDA freihändig Daten mit dem Stift eingeben, muss man die Tastatur nach hinten umklappen.

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Da die Stofftastatur keinerlei Eigenstabilität mitbringt, benötigt man zum Schreiben auf selbiger unbedingt eine feste Unterlage wie etwa einen Tisch. Das Tippen erfordert dann viel Übung, weil die Tasten ganz ohne Druckpunkt auskommen und recht stark niedergedrückt werden müssen, damit die gewünschten Buchstaben auf dem PDA-Bildschirm erscheinen. Da die KeyCase keine zwei Tastendrücke auf einmal verarbeiten kann, müssen alle "Ebenentasten" wie Strg, Cmd und auch die Umschalttaste vorher einmal betätigt werden. Will man etwa ein großes "A" eingeben, drückt man zunächst einmal die Umschalttaste und anschließend den Buchstaben "a", woraufhin dieser in Großschreibung erscheint. Gleiches gilt auch für Tastenkürzel oder Menübefehle, was eben nach Übung verlangt. Gleichfalls ungewohnt verhält sich die KeyCase bei Tastenwiederholungen: Je fester man eine Taste betätigt, je schneller wird diese wiederholt ausgeführt.

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