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Xerox: Kohlenstoff-Fasern statt Metall-Pins in Steckern

CarbonConX-Technik soll nicht mehr nur in Druckern eingesetzt werden

Geht es nach Xerox, sollen bald die für Verbiegen und Brechen anfälligen Metall-Pins in Steckverbindungen aller Art durch deutlich robustere und ebenfalls leitfähige Kohlenstoff-Fasern ersetzt werden. Die nun erstmals in Lizenz angebotene "CarbonConX"-Technik soll in den verschiedensten Bereichen eingesetzt werden können, von der Automobilindustrie, Unterhaltungselektronik und Medizin bis hin zur Luftfahrt.

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Die von Xerox ersonnene Kohlenstoff-Faser-Technik CarbonConX soll Elektronen ebenso leiten wie traditionelle Metall-Steckverbinder, jedoch nicht nur verlässlicher sein, sondern auch billiger produziert werden können und zudem die härtesten Umgebungen ertragen. So soll Kohlenstoff weniger anfällig für Korrosion oder Verunreinigungen wie etwa durch Salzwasser, Hitze und Staub sein.

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CarbonConX (sprich: CarbonConnects) nutzt einen "pultrusion" getauften Fertigungsprozess, um Tausende von dünnen Kohlenstoff-Fasern zu einem Polymer-ummantelten festen Element zu bündeln - vergleichbar mit dem Bündeln tausender Strohhalme zu einem soliden Block oder einem Stab. Etwa 1.000 Fasern sollen dabei einen 0,3 mm durchmessenden Stab ergeben. Die Kohlenstoff-Fasern lassen sich in verschiedene Formen, Anordnungen und Größen bringen. Dadurch, dass tausende Fasern gebündelt und schließlich gestutzt werden, sollen die Kohlenfaser-Steckverbindungen effektiv mehr Kontaktfläche aufweisen und damit verlässlichere elektrische Verbindungen garantieren.

Ganz neu ist die nun per Lizenz erstmals auch anderen Herstellern zugängliche Technik des "Xerox Wilson Center for Research and Technology" nicht, da Xerox sie bereits in rund 75 Prozent seiner High-End-Drucker erfolgreich einsetzt. Diese sollen dadurch deutlich weniger anfällig für interne Verunreinigungen durch mikroskopische Farbpartikel sein, welche sich an Steckverbindungen festsetzen können. Ursprünglich wurde die Technik entwickelt, um durch die Papierführung in Druckern erzeugte statische Elektrizität aus dem Gehäuse abzuleiten.

Die CarbonConX-Technik umfasst über 30 Patente und wird von Xerox in dieser Woche auf der Elektronik-Fachmesse NEPCON in Boston, USA, demonstriert.



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