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BSA: Raubkopierate in Deutschland steigt

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Nachdem die weltweite Piraterierate schon 2000 leicht gestiegen war, hat sie sich nun weiter auf ein Niveau gesteigert, das zuletzt 1997 herrschte. Nur zwei Regionen, Lateinamerika und der Mittlere Osten, konnten ihre Piraterieraten senken: auf 57 beziehungsweise 51 Prozent. In Afrika stiegen Piraterierate und Schadenssumme von 52 auf 53 Prozent beziehungsweise 136 Millionen auf 147 Millionen US-Dollar.

Entgegen dem globalen Trend steigt in Osteuropa der Schaden durch Softwarepiraterie genauso wie der Anteil unlizenzierter Programme. Mit 67 Prozent liegt dieser um vier Prozent über dem des Vorjahres, der Schaden wuchs von 404 auf 435 Millionen US-Dollar. Die Ukraine und Russland konnten sich mit 87 Prozent Raubkopierate zwar leicht verbessern, die Schadenssumme stieg dennoch in beiden Ländern: auf 58 Millionen und 120 Millionen US-Dollar. Von den EU-Beitrittskandidaten haben Bulgarien und Rumänien mit einer Rate von 75 Prozent den höchsten Anteil gewerblicher Raubkopien.

In Nordamerika sank der Schaden durch Softwarepiraterie um beinahe ein Drittel von 2,9 Milliarden auf knapp 2 Milliarden US-Dollar. Trotzdem trieb der Anstieg der Raubkopierate in den USA um ein Prozent auch die Rate der gesamten Region von 25 auf 26 Prozent hinauf.

Ein fast geschlossenes Bild bieten Asien und der pazifische Raum. Die Piraterierate ist zum zweiten Mal in Folge gestiegen und liegt mit 54 Prozent knapp unter dem Wert von 1996 (55 Prozent). Der entstandene Schaden ist eine drei viertel Milliarde US-Dollar höher als 2000 und liegt nun bei 4,7 Milliarden US-Dollar. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Zudem finden sich die drei Länder mit den höchsten Piraterieraten der Welt - Vietnam (94 Prozent), China (92 Prozent) und Indonesien (88 Prozent) - allesamt in dieser Region.

Die Business Software Alliance hat alleine in Westeuropa im vergangenen Jahr 6.500-mal Schritte gegen Softwarepiraterie und unlizenzierte Software unternommen. Mit dem fortgesetzten Wachstum des Internet sei es aber zunehmend schwierig, international agierende Raubkopierer zu verfolgen. "Eine Harmonisierung der Rechtsprechung in Europa ist dringend notwendig. Es darf nicht geschehen, dass Softwarepiraten sichere Häfen in Ländern finden, in denen die Gesetzgebung nicht auf dem allgemeinen Standard ist", fordert Herrnleben. "Vor allem muss die EU-Urheberrechtsrichtlinie genau und EU-weit harmonisiert in nationales Recht umgesetzt werden. Insbesondere benötigen wir in Deutschland Schadenersatzregelungen, die auch wirklich abschrecken, wie dies in der EU-Urheberrechtsrichtlinie ausdrücklich gefordert wird. Dies wäre ein entscheidender Schritt für das weitere Wachstum der Softwarebranche in der Europäischen Union und die Schaffung beziehungsweise die Sicherung von Arbeitsplätzen."

 BSA: Raubkopierate in Deutschland steigt

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Jürgen 22. Jun 2002

Das mein ich auch, wer kann sich das office von bill gates denn leisten, legal. oder das...

R. Uhlmann 12. Jun 2002

Diese völlig haltlosen Aussagen der BSA, basierend auf irgendeiner Untersuchung...

jcm 11. Jun 2002

Einige Anmerkungen: 1993 baute Microsoft in sein Betriebssystem MS-Windows, das damals...

Helmut Schirmacher 11. Jun 2002

Mein lieber Freund, ich weiß nicht woher Sie diese Zahlen haben. Ich kann mir nicht...

Black Guardian 11. Jun 2002

wer kann sich heut zu tage was leisten seit dem alles teuro kostet??? ... "Gerade in...



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