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Europäische Online-Vermarkter formen Organisation

Lobbyarbeit für den Onlinewerbemarkt

Die wichtigsten europäischen Online-Vermarkter - AdLINK Internet Media, AOL Europe, IP-WEB.NET, Lycos Europe, MSN Europe, Tiscali, T-Online International, Yahoo! Europe - haben sich in einem neuen europäischen Industrieverband zusammengeschlossen, der European Interactive Advertising Association (EIAA).

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Dieser Schritt soll die führenden europäischen Unternehmen der Internetbranche mit der Absicht vereinen, Veränderungen und Weiterentwicklungen der Onlinewerbung im Markt durchzusetzen. Die wichtigste Zielsetzung der Organisation soll es sein, den europäischen Online-Werbemarkt zu entwickeln, indem die Bedeutung des Mediums Internet und die Wertschätzung für die Onlinewerbung gefördert wird.

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So soll der Anteil der Onlinewerbung am Gesamtwerbevolumen erhöht sowie die Rolle der Onlinewerbung im traditionellen Mediageschäft gestärkt werden. Die EIAA wird sich dazu relevanter paneuropäischer Themen wie der Werbewirkung, neuer Werbeformate, Targeting-Möglichkeiten, der Standardisierung der Reichweitenmessung oder der Formulierung allgemeiner Geschäftsbedingungen beim Mediaverkauf annehmen.

Michael Kleindl, der Vorsitzende der EIAA und CEO der AdLINK Internet Media AG, kommentierte: "Die Reichweite und die Nutzung des Internets hat die kritische Masse erreicht, um einen festen Platz im Mediamix zu rechtfertigen. Die EIAA hat die einzigartige Chance, den Online-Werbemarkt voranzubringen. Wissen und Ressourcen werden gebündelt und Geschäftsmethoden vereinheitlicht, um das Verständnis für das Medium zu erhöhen und damit Onlinewerbung zu einer einfachen, messbaren und transparenten Alternative in der Mediaplanung zu machen."

Laut Jupiter Media Metrix wird der europäische Gesamtwerbemarkt in 2002 ein Volumen von 1,186 Milliarden Euro haben und bis 2007 auf 3,595 Milliarden Euro ansteigen (Jupiter Media Metrix 2002).

Eine Aufgabe der EIAA sollen fundierte Projekte zur Werbewirkungsforschung sein. Eine erste Studie untersucht die relativen Stärken und Schwächen verschiedener Medien als Belegungsplattform aus Sicht der Werbungtreibenden. Dabei geht es insbesondere um einen Vergleich der Wirkung von Kampagnen mit verschiedenen Belegungsstrategien, also z.B. "Fernsehen und Internet" versus "nur Fernsehen", d.h. um Crossmedia-Effekte. Die Marktforschungsgesellschaft NFO Infratest wurde damit beauftragt, die Untersuchung in Großbritannien, Frankreich und Deutschland durchzuführen.

Den Vorsitz der EIAA wird Michael Kleindl, CEO der AdLINK Internet Media AG, übernehmen.



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