Abo
  • Services:

IBM: "Tausendfüßler" soll Festplatten ersetzen

Innovative Nanotechnologie ermöglicht mikroskopisch kleine "Lochkarte"

Mit Hilfe von Nanotechnologie haben IBM-Wissenschaftler bei der Speicherung von Daten eine Speicherdichte von einer Billion Bits (1 Terabit) pro Quadratzoll erreicht - 20-mal mehr als in aktuellen auf dem Markt erhältlichen Magnetspeichern. Die extreme Dichte von einem Terabit pro Quadratzoll wurde im Rahmen des Projektes "Millipede" (Tausendfüßler) am IBM-Forschungslabor Zürich erzielt.

Artikel veröffentlicht am ,

In dieser Entwicklung spielt Nanomechanik anstelle von herkömmlicher magnetischer oder elektronischer Speichertechnologie die zentrale Rolle: Mit Tausenden von feinsten Spitzen "schreibt" Millipede winzige Vertiefungen, die einzelne Bits repräsentieren, in einen dünnen Film aus Kunststoff. Das Resultat ist mit einer althergebrachten Lochkarte vergleichbar, allerdings auf der Skala von Nanometern (Millionstel-Millimetern). Außerdem lassen sich die Bits im Gegensatz zu einer Lochkarte auch löschen und überschreiben.

Millipede Tip
Millipede Tip
Inhalt:
  1. IBM: "Tausendfüßler" soll Festplatten ersetzen
  2. IBM: "Tausendfüßler" soll Festplatten ersetzen

Die IBM-Wissenschaftler glauben, dass die Technologie noch zu weit höheren Speicherdichten führen kann. "Da nanometerscharfe Spitzen einzelne Atome adressieren können, sind Verbesserungen weit über den Terabit-Meilenstein hinaus möglich", sagt Nobelpreisträger Gerd Binnig, eine treibende Kraft hinter dem Millipede-Projekt. "Während die heute eingesetzten Speichertechnologien allmählich an fundamentale Grenzen stoßen, steht unser nanomechanischer Ansatz erst am Anfang und hat ein Entwicklungspotenzial für tausendfach höhere Speicherdichten."

Die Terabit-Dichte wurde mit einer einzelnen Silizium-Spitze erreicht, die Vertiefungen mit einem Durchmesser von nur gerade 10 Nanometern erzeugt. Damit lassen sich etwa 25 Millionen Buchseiten oder der Inhalt von 25 DVDs auf der Fläche einer Briefmarke speichern.

IBM: "Tausendfüßler" soll Festplatten ersetzen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-53%) 27,99€
  2. 39,99€

east047 12. Okt 2003

Ich finde dass das sehr wohl zukunftsträchtig ist, ist jedenfalls mit Ihren Worten...

Randal 12. Jun 2002

Mich interessiert ebenfalls die haltbarkeit dieser festplatten : wenn daten in solcher...

hardwarewolf 12. Jun 2002

Lochkarte? Mehr als 4000 Spitzen, die in einem kleinen Quadrat von 7 Millimetern...

NixWiss 11. Jun 2002

Und das soll man glauben, dass das eine funktionierende und ernst zu nehmende Technik...

FordPrfkt 11. Jun 2002

MoD hat Recht. Diese Technik ähnelt dem Rasterkraftmikroskop. Ein RKM tastet Proben...


Folgen Sie uns
       


Amazons Fire TV Stick 4K - Test

Im Test konnte uns Amazons Fire TV Stick 4K überzeugen. Vor allem die neu gestaltete Fernbedienung macht die gesamte Nutzung wesentlich komfortabler. Damit ist der Fire TV Stick 4K auch für Nutzer interessant, die noch keinen 4K-Fernseher besitzen. Amazon verkauft den Fire TV Stick 4K für 60 Euro.

Amazons Fire TV Stick 4K - Test Video aufrufen
Key-Reseller: Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys
Key-Reseller
Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys

Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens


    IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
    IMHO
    Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

    Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
    Ein IMHO von Michael Wieczorek

    1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
    2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
    3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
    Gaming-Tastaturen im Test
    Neue Switches für Gamer und Tipper

    Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
    2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
    3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

      •  /