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1&1 will "Strato-Rechenzentrum" von KPNQwest kaufen

Wird Strato bald Kunde bei 1&1? Der Webhosting-Anbieter 1&1 hat dem Insolvenzverwalter der KNPQwest Deutschland ein Angebot zur Übernahme von KPNQwests Karlsruher Rechenzentrum gemacht. Zwischen 12 und 18 Millionen Euro will 1&1 für das Rechenzentrum zahlen, in dem derzeit die Server des Konkurrenten Strato stehen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die recht große Preisspanne hängt mit noch nicht abgeschlossenen Prüfungen, insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung, zusammen.

Wie 1&1-Sprecher Michael Frenzel gegenüber Golem.de angab, sei für 1&1 vor allem die räumliche Nähe zu den eigenen Rechenzentren interessant. 1&1 betreibt derzeit ein Rechenzentrum in Karlsruhe und gegen Ende des Jahres soll zudem ein weiteres Rechenzentrum ebenfalls in Karlsruhe in Betrieb genommen werden, das derzeit gebaut wird.

Vor allem Outsourcing-Produkte will 1&1 im KPNQwest-Rechenzentrum anbieten, das heißt Dienstleistungen für kleinere Provider und Unternehmen, die nicht in der Lage sind, ein eigenes Rechenzentrum zu betreiben. 1&1 schließt dabei die aktuellen Kunden des Rechenzentrums ein, ausdrücklich auch die Strato AG.

Sollte man vom Insolvenzverwalter den Zuschlag erhalten, so plant 1&1 eine Erhöhung des für 2002 geplanten Investitions-Budgets, das derzeit bei gut 15 Millionen Euro liegt. Die im Rechenzentrum beschäftigten Mitarbeiter wolle man übernehmen, lediglich in der Administration setzt man auf Synergieeffekte, so Frenzel weiter.


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