1&1 will "Strato-Rechenzentrum" von KPNQwest kaufen
Die recht große Preisspanne hängt mit noch nicht abgeschlossenen Prüfungen, insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung, zusammen.
Wie 1&1-Sprecher Michael Frenzel gegenüber Golem.de angab, sei für 1&1 vor allem die räumliche Nähe zu den eigenen Rechenzentren interessant. 1&1 betreibt derzeit ein Rechenzentrum in Karlsruhe und gegen Ende des Jahres soll zudem ein weiteres Rechenzentrum ebenfalls in Karlsruhe in Betrieb genommen werden, das derzeit gebaut wird.
Vor allem Outsourcing-Produkte will 1&1 im KPNQwest-Rechenzentrum anbieten, das heißt Dienstleistungen für kleinere Provider und Unternehmen, die nicht in der Lage sind, ein eigenes Rechenzentrum zu betreiben. 1&1 schließt dabei die aktuellen Kunden des Rechenzentrums ein, ausdrücklich auch die Strato AG.
Sollte man vom Insolvenzverwalter den Zuschlag erhalten, so plant 1&1 eine Erhöhung des für 2002 geplanten Investitions-Budgets, das derzeit bei gut 15 Millionen Euro liegt. Die im Rechenzentrum beschäftigten Mitarbeiter wolle man übernehmen, lediglich in der Administration setzt man auf Synergieeffekte, so Frenzel weiter.



