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Neuer Forschungsverbund für Mensch-Maschine-Interaktion

Bayrischer "FORSIP" soll menschengerechtere Technik schaffen

Der neue bayerische "Forschungsverbund für Situierung, Individualisierung und Personalisierung in der Mensch-Maschine-Interaktion" (FORSIP) soll die Voraussetzungen für eine menschengerechtere, individualisierte und emotional gestaltete Technik schaffen. Neun Forschungsteams der Universitäten Augsburg, Erlangen-Nürnberg, Passau und der TU München arbeiten hier an einer neuen Softwaregeneration, bei der die Technik erkennen soll, was der Mensch gerade möchte, und entsprechend reagiert.

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Sprecher des neuen Verbundes, den das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst während seiner dreijährigen Laufzeit mit rund 2 Millionen Euro fördert, ist der Inhaber des Augsburger Lehrstuhls für Datenbanken und Informationssysteme Prof. Dr. Werner Kießling. Im interdisziplinär angelegten FORSIP kooperieren Experten aus der Sprach- und Bildverarbeitung und der künstlichen Intelligenz mit Spezialisten für Systemtechnologie, für betriebliche Anwendungen sowie aus dem Datenbankbereich.

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An der Universität Augsburg entwickeln Kießling und sein Kollege Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl vom Lehrstuhl für BWL/Wirtschaftsinformatik an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät mit ihren Mitarbeitern zum einen persönliche Agenten, die selbstständig im Internet einkaufen und Konditionen verhandeln, zum anderen bauen sie ein System zur kundenspezifischen Finanzplanung auf.

FORSIP soll in ausgewählten Anwendungsbereichen zeigen, wie das Zusammenspiel zwischen Mensch und Computer situationsbezogener, emotionaler und intuitiver werden kann: Der Computer soll die Vorlieben und Abneigungen seines Benutzers erkennen und sein Verhalten danach ausrichten. Er soll die Situation seines Benutzers im Beruf oder in der Freizeit einschätzen und diejenigen Informationen liefern, die der Benutzer als Kunde oder im Job gerade benötigt.

"Unsere langfristige Vision ist es, den ganzen Umgang des Menschen mit dem Computer zu revolutionieren", so FORSIP-Sprecher Kießling: "Heute reagiert der Computer nur sehr eingeschränkt auf die Wünsche seines Benutzers, in Zukunft wird er bei jeder Aufgabe dazulernen und in komplexen Situationen mitdenken."



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