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Spieletest: Sudden Strike II - Fortsetzung mit Schwächen

Nachfolger des beliebten Strategiespiels mit einigen Neuerungen

Der Nachfolgetitel des beliebten Strategiespiels Sudden Strike spielt wieder in der Zeit des Zweiten Weltkriegs und führt den Spieler diesmal zusätzlich zum europäischen Kriegsschauplatz auch in den Pazifik, wo Briten und Amerikaner gegen die Japaner kämpfen. Alle Nationen haben im Vergleich zum Vorgänger neue Einheiten bekommen und auch Innovationen im Gameplay sind zu verzeichnen.

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So können nun Panzer und gepanzerte Fahrzeuge des Gegners mit eigenen Einheiten gekapert und, falls funktionsbereit, auch genutzt werden. Allerdings kann nicht jeder, sondern nur Panzerbesatzungen und Offiziere die Fahrzeuge fahren. Zur besseren Übersicht kann man nun die Beobachtungsluken der Panzer öffnen, die sich bei Beschuss automatisch schließen. Alle anderen Soldaten können auf den Panzer aufsteigen und so beispielsweise schnell zu den Kampfabschnitten befördert werden, dort abspringen und gegnerische Infanterie und Artillerie bekämpfen, während die Panzer sich um den Rest kümmern. Außerdem gibt es jetzt Flammenwerfer in Form von Infanterie und Panzern, die besonders bei der Bekämpfung von stark befestigten Bunkeranlagen und sonstigen Gebäuden sinnvoll sind - allerdings muss man sie erst einmal lebend in deren Nähe bringen.

Screenshot #1
Screenshot #1
Ansonsten sind als zweite große Neuerung Flugzeuge hinzugekommen, die vom Spieler selbst gesteuert, wieder gelandet und neu verwendet werden können. Im ersten Teil des Spiels konnte man zwar auch schon Bomber und Fallschirmjäger befehligen, jedoch nicht die dazugehörigen Besatzungen auswählen. Neben Jagdbombern, Truppentransportern und Bombern gibt es auch wieder Beobachtungsflugzeuge, die den gegnerischen Fog-of-War kurzfristig und punktuell lichten können.

Screenshot #2
Screenshot #2
Das Nachschubsystem des Spiels wurde nicht geändert - noch immer gibt es Munitions- und Materialkisten und entsprechende Versorgungseinheiten, doch mit dem in der Realität strategisch mit am wichtigsten Material Treibstoff hapert es noch immer genauso wie mit der Verpflegung der Soldaten. Auch fehlt dem Spiel immer noch ein Tages- und Nachtmodus bzw. die Berücksichtigung und eine wirkungsvolle Simulation der Witterung.

Die dem Spiel beliegenden Einzelmissionen sind leider nicht sehr umfangreich - im Ganzen gibt es nur acht von ihnen. Bei den fünf Kampagnen sieht es indessen besser aus - sie umfassen jede Nation und bestehen aus insgesamt 40 Missionen. Die Grafik hat sich nicht merklich verändert - noch immer ist es schwer, die eigenen Soldaten in dichter Vegetation (vor allem bei den Japan-Missionen) auszumachen. Die Maximalauflösung von 1024 x 768 Pixel dürfte für Besitzer von höher auflösenden LC-Displays ärgerlich sein, deren Bildschirme automatisch hochskalieren - andererseits könnte man bei höheren Auflösungen noch weniger erkennen. Hier wäre ein Zoommodus sicher ganz angebracht gewesen.

Spieletest: Sudden Strike II - Fortsetzung mit Schwächen 

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Markus 14. Sep 2002

Gehe unter http://www.sudden-strike-maps.de/ dort kannst du den neuen Ral World Modus mi...

Birgit 12. Aug 2002

war nur ein Fehler bei der Installation, endlich nicht mehr diese grauenvolle Musik...danke

syntax 05. Aug 2002

Allso ich weis ja nicht welche Vorstellungen manche Leute haben. 1. Auf der Verpackung...

Birgit 15. Jul 2002

Sorry, aber von Musik und Soundeffekte ist nichts zu sehen, könntest Du mir eine...

rtl-be 11. Jul 2002

man kanns doch im Menue ausschalten, da gibts Musik und soundeffekte...



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