E-Mails sind in Unternehmen zum Stressfaktor geworden

Überquellendes E-Mailvolumen beeinträchtigt Unternehmenskultur

Immer wieder weitergeleitete E-Mails von Kollegen, 1000fach kopierte Witze, Werbung: Bei täglich hunderten von Nachrichten ist die elektronische Post zum Stressfaktor am Arbeitsplatz geworden. Wie das IT-Wirtschaftsmagazin "CIO" berichtet, droht die elektronische Kommunikation die Arbeitseffektivität gefährlich zu beeinträchtigen.

Artikel veröffentlicht am ,

Schuld an den Mail-Massen sind laut "CIO" häufig unzureichende Kommunikationsregeln im Unternehmen. Abhilfe könnten klare Dienstanweisungen schaffen, die regeln, wozu die elektronische Post im Unternehmen da sein soll.

Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker (m/w/d) als System Administrator (m/w/d)
    Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung, Köln
  2. Produktdatenmanager (m/w/d)
    Zeitfracht GmbH, Stuttgart
Detailsuche

Besonders das sinnlose Weiterleiten von Mails und das "Cc"-Setzen von Vorgesetzten und Team-Mitgliedern überschwemmt laut "CIO" das virtuelle Postfach: So hat nach Auskunft von Ralph Siepmann, Technical Architect der IBM-Tochter Lotus Notes, 75 Prozent der E-Mailflut psychologische oder unternehmenskulturelle Ursachen: Wenn die Mitarbeiter immer das Gefühl haben, sich nach oben absichern zu müssen, werden sie den Vorgesetzten weiter auf "Cc" setzen und so dessen Postfach auch künftig in ein Datengrab verwandeln.

Firmenpolitik in Sachen E-Mail-Kommunikation sollte sein, dass die E-Mail bereits im Betreff genau kennzeichnet, was sie enthält. Gerade für das Projektmanagement eignet sich ein Mitteilungsbrett im Intranet häufig besser zur Information der Team-Mitglieder als eine Rund-Mail an alle. Gut geschulte Mitarbeiter können die Funktionen der Mail-Programme bei der Verwaltung der Mails effektiv nutzen: So lässt sich beispielsweise durch das Anlegen von Ordnern eingehende Post direkt sortieren. Und auch der Einsatz von Filtern wie Webwasher kann die E-Mail-Flut eindämmen. Sie blockieren etwa werbliche Mails automatisch. Durch Features wie "Wiedervorlage" oder "Nachrichten kennzeichnen" ist die tatsächliche Bearbeitung der Mails gewährleistet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation
Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt

Inzwischen ist offensichtlich, dass der Bundesservice Telekommunikation zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehört.

Bundesservice Telekommunikation: Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt
Artikel
  1. Digitalisierung: 500-Euro-Laptops für Lehrer leistungsfähig und gut nutzbar
    Digitalisierung
    500-Euro-Laptops für Lehrer "leistungsfähig und gut nutzbar"

    Das Land NRW hat seine Lehrkräfte mit Dienst-Laptops ausgestattet. Doch diese äußern deutliche Kritik und verwenden wohl weiter private Geräte.

  2. Volkswagen Payments: VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken
    Volkswagen Payments
    VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken

    Volkswagen entlässt einem Bericht nach einen Mitarbeiter, nachdem dieser Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit von Volkswagen Payments äußerte.

  3. Frequenzen: Bundesnetzagentur erfüllt Forderungen der Mobilfunkkonzerne
    Frequenzen
    Bundesnetzagentur erfüllt Forderungen der Mobilfunkkonzerne

    Jochen Homann könnte vor seinem Ruhestand noch einmal Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica erfreuen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /