KPNQwest NV meldet Insolvenz an (Update)

Deutsche Tochter folgt vermutlich nächste Woche

Die KPNQwest NV, Betreiberin eines paneuropäischen Glasfaser-Netzwerks und Anbieter von IT-Dienstleistungen, hat heute Nachmittag in den Niederlanden Insolvenz angemeldet. Auch die deutsche Tochter, die KNPQwest Germany GmbH, wird laut ihrem Unternehmenssprecher Thilo Huys folgen und alsbald möglich einen Insolvenzantrag stellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Am Donnerstag erklärte das Management von KPNQwest NV noch, dass man eine Chance der Insolvenzabwendung in dem Verkauf nicht unternehmenskritischer Teile sehe, sich die Kunden dennoch sicherheitshalber auf den Notfallwechsel zu anderen Providern vorbereiten sollten. Die ersten erfolgreichen Verkaufsabschlüsse sollten am heutigen Freitag genannt werden, es konnten jedoch noch keine Erfolge erzielt werden. Da sich dies auch innerhalb der nächsten 24 Stunden voraussichtlich nicht ändern werde und somit weiterhin liquide Mittel fehlen würden, sei die Insolvenz unabwendbar gewesen, heißt es in einer heutigen Pressemitteilung von KPNQwest NV.

Stellenmarkt
  1. SW-Integrator für embedded Chassis Systeme (m/w / divers)
    Continental AG, Frankfurt am Main
  2. Informationssicherheitsbeauf- tragte:r
    Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, Hamburg
Detailsuche

Derzeit prüfe man, wie man mit der Abwicklung des 25.000 km langen und 60 Städte verbindenden Glasfasernetzes verfahren werde, da dies kein leichtes Unterfangen sei. Laut KPNQwest NV kann es zu Ausfällen oder der kompletten Abschaltung des EuroRing getauften Glasfasernetzes kommen. Den KNPQwest-Kunden empfiehlt Huys, so schnell wie möglich nach Alternativen zu suchen.

Die in Karlsruhe und Frankfurt am Main mit Rechenzentren vertretende KNPQwest Germany GmbH beschäftigt derzeit 200 Angestellte.

In dem Karlsruher KPNQwest-Rechenzentrum befinden sich auch die Server der Strato AG, deren Muttergesellschaft Teles AG nun erwägt, das ganze Rechenzentrum zu erwerben, um den Betrieb sicherzustellen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Jürg Hölzle 03. Jun 2002

Ich war lange ein zufriedener Kunde von KPNQwest (Webshuttle) und habe nur gewechselt...

Dirk Verweyen 03. Jun 2002

In München steht tatsächlich eines der beiden RZ. Wahr selber schon mal Gast dort....Sehr...

CK (Golem.de) 01. Jun 2002

Hab nochmal nachgeschaut und folgendes in der Unternehmensbeschreibung gefunden...

Roland 01. Jun 2002

afaik hat KPNQwest in Frankfurt kein RZ jedoch dafür in München in der alten Post? regards,



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Return to Monkey Island
Gameplay-Trailer zeigt neuen Guybrush Threepwood

Das dürfte nicht nur für Begeisterung sorgen: Erstmals ist Gameplay aus dem nächsten Monkey Island zu sehen - und die Hauptfigur.

Return to Monkey Island: Gameplay-Trailer zeigt neuen Guybrush Threepwood
Artikel
  1. Raumfahrt: US-Raumfrachter Cygnus führt ISS-Bahnkorrektur durch
    Raumfahrt
    US-Raumfrachter Cygnus führt ISS-Bahnkorrektur durch

    Der Westen kann auch ohne russisches Raumfahrzeug Bahnkorrekturen der ISS durchführen.

  2. WIK: Netzausbausteuer für Netflix und Co. schadet den Nutzern
    WIK
    Netzausbausteuer für Netflix und Co. schadet den Nutzern

    Werden Contentanbieter wie Netflix in Europa gezwungen, sich am Netzausbau zu beteiligen, schadet das am Ende den Nutzern. Das ergibt eine Analyse des WIK.

  3. Subventionen: Lindner will lieber Kitas als Elektroautos fördern
    Subventionen
    Lindner will lieber Kitas als Elektroautos fördern

    In der Debatte um die künftige Förderung von Elektroautos legt Finanzminister Christian Lindner nach. Die Kritik lässt nicht lange auf sich warten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Top-TVs bis 57% Rabatt • PS5 bestellbar • MindStar (Palit RTX 3080 Ti 1.099€, G.Skill DDR5-5600 32GB 189€) • Lenovo 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 339,94€ • Corsair Wakü 236,89€ • Top-Gaming-PC mit AMD Ryzen 7 RTX 3070 Ti 1.700€ • Alternate (Team Group SSD 1TB 119,90€)[Werbung]
    •  /