DirectX 9 erscheint offiziell im Herbst
Als große Neuerung bietet DirectX 9 eine so genannte High-Level Shader Language (HLSL), womit Entwickler leichter 3D-Grafiken und Effekte erstellen können sollen. HLSL beruht auf der Programmiersprache C und soll für Entwickler eine flexible und leicht zu bedienende Entwicklungsumgebung bringen. HLSL soll dabei kompatibel zu allen DirectX-fähigen Grafikkarten sein und die Anpassung auf die Hardware-Eigenheiten vereinfachen.
Zu den weiteren Neuerungen zählt eine Bibliothek, die Patch-Meshes und herkömmliche Polygon-Meshes unterstützt sowie verbesserte Echtzeit-Animationen bietet. Die Direct3D-APIs enthalten erweiterte Programmfähigkeiten bei Low-Level-Grafiken mit programmierbaren Vertex- und Pixel-Shader-2.0-Modellen. Microsoft verpasste DirectX 9 neue Assistenten für die Erzeugung von DirectX Media Objects (DMOs) für Audio-Effekte und für DirectMusic-Werkzeuge für das MIDI-Processing. Zudem soll DirectX 9 sich gut mit dem Entwicklungssystem Visual Studio .NET von Microsoft verstehen.
DirectShow-Video soll eine verbesserte Hardware-Beschleunigung bieten. Eine neue Version des DirectMusic-Producer kennt eine überarbeitete verzögerungsfreie Wiedergabe und DirectPlay wurde bei MultiPlayer-Spielen verbessert. DirectPlay soll zusammen mit DirectX 9 auch für die WindowsCE-Plattform PocketPC 2002 erscheinen.
Die Beta 1 von DirectX 9 ist ab sofort für Beta-Tester über registrierte Beta-Sites erhältlich und kann dort heruntergeladen werden. Die fertige Version von DirectX 9 soll im Herbst 2002 erscheinen.
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