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NVidia: nForce-Chipsätze 620/615 erscheinen nicht

Konzentration auf den Nachfolger. Nachdem AMDZone kürzlich einen Bericht darüber hatte, dass NVidia die auf der CeBIT 2002 vorgestellten nForce-Chipsätze 615 und 620 doch nicht auf den Markt bringen wollen, bestätigte NVidia dies nun offiziell gegenüber Golem.de. Laut NVidia-Sprecher Andrew Humber, der früher übrigens bei 3dfx arbeitete, wird die Entwicklungsarbeit auf ein Folgeprodukt konzentriert.
/ Christian Klaß
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Das Folgeprodukt sei auch der Grund für die Einstellung der für Athlon-XP-Prozessoren gedachten Chipsatze nForce 615 (ohne Grafik) und 620 (mit GeForce-2-Grafikkern). "Nachdem wir einen Blick auf unsere Entwicklungs-Ressourcen geworfen haben, macht es Sinn, die Produkt-Fähigkeiten dieses Produkts in die Generation der Produktfamilie einfließen zu lassen – nachdem wir gesehen haben, wie eng die beiden Produkt-Zeitpläne zusammenliegen und wie die Entwicklungsfenster überlappen" , so Humber gegenüber Golem.de.

Der nForce 615/620 sollte DDR333-Unterstützung mit sich bringen und spätestens im Juni erscheinen. Mittlerweile wäre der auf dem alten GeForce2-Grafikchip basierende 620-Grafikkern allerdings nichts Besonderes mehr – ob der 615/620 den alten nForce-415/420-Chipsätzen deutlich überlegen gewesen wäre, ist fraglich. Man kann also davon ausgehen, dass NVidia im zweiten Halbjahr mit noch leistungsfähigeren nForce-Chipsätzen aufwarten kann. Vor allem bei der integrierten Grafik darf man gespannt sein, ob NVidia einen etwas leistungsfähigeren GeForce4-MX-Kern spendieren wird. Andrew Humber verspricht jedenfalls schon vollmundig, dass es sich beim nächsten nForce um den schnellsten und innovativsten Chipsatz auf dem Markt handeln werde.


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