Siemens setzt auf Next Generation Networks
"Wir ermöglichen Netzbetreibern einen schnelleren Return on Assets (ROA) und den Aufbau eines langfristig profitablen Geschäfts" , sagte Thomas Ganswindt, Vorsitzender des Bereichsvorstands IC Networks.
Siemens will bei NGN-Konvergenz-Lösungen eine führende Position auf dem Weltmarkt einnehmen. Die strategisch wichtige Wertschöpfungskette für den Bau des NGN verbleibt dabei weiterhin in der Hand von Siemens. Basistechnologien für das NGN werden auch in Zukunft durch eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) bereitgestellt.
Die jährlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung des NGN betragen derzeit rund 1,2 Milliarden Euro. Davon fließen alleine in diesem Geschäftsjahr weltweit rund 260 Millionen Euro in die Entwicklung der Surpass-Technologie für Kommunikationsnetze der nächsten Generation. In den Ausbau und zur Festigung seiner Führungsposition im Bereich Next Generation Optics wird in den kommenden Jahren zusätzlich ein dreistelliger Millionen-Euro-Betrag in F&E investiert. Damit will Siemens dem hohen Stellenwert der optischen Netztechnik als Basistechnologie für das NGN Rechnung tragen.
Siemens IC Networks hat zusätzlich sein Portfolio strategisch neu ausgerichtet und sich durch einige Portfolio-Maßnahmen verstärkt. So wurde kürzlich das Siemens-Tochterunternehmen Unisphere Networks Inc. an das US-Unternehmen Juniper Networks, einen führenden Anbieter von Internet-Vermittlungsrechnern (Router), verkauft. Siemens und Juniper Networks haben gleichzeitig eine Partnerschaft vereinbart, die die weltweite Präsenz und Kundenbasis von Siemens mit dem IP-Produktportfolio von Juniper Networks zusammenführt.