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Siemens bringt Laser-Tastatur auf den deutschen Markt

Virtuelles Keyboard für mobile Endgeräte ab Herbst 2002 im Handel. Siemens Procurement & Logistics Services (SPLS) wird das auf der CeBIT 2002 vorgestellte Virtual Keyboard der israelischen Firma VKB künftig in Deutschland exklusiv vertreiben. Darüber hinaus übernimmt die SPLS auch die europaweite Vermarktung. Das Gerät projiziert eine Tastatur auf glatte Oberflächen und ermöglicht so eine komfortable Texteingabe in Handys, PDAs (Personal Digital Assistants) und PCs.
/ Jens Ihlenfeld
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Das virtuelle Keyboard projiziert auf nahezu jede glatte Oberfläche das Abbild einer Computertastatur. Ein Infrarotsystem erkennt, welche Buchstaben und Zahlen der Nutzer mit den Fingern antippt und überträgt sie an das angeschlossene Endgerät. Diese zunächst externe Tastaturlösung kann per Kabel oder Funk mit einem PDA, Mobiltelefon oder PC verbunden werden und ermöglicht eine komfortable Texteingabe, entsprechend einer normalen Computertastatur.

Die Lösung basiert auf einem Chipsatz, der sich künftig ohne weiteres auch direkt in PDAs und Mobiltelefone integrieren lassen kann. "Dadurch können nun auch Handy oder PDA endlich über eine brauchbare Tastaturgröße verfügen" , so Boaz Arnon, Geschäftsführer der VKB. "Der Nutzer kann so unterwegs bequem und ohne mühsames Training E-Mails oder auch längere Texte tippen und seinen Laptop zu Hause lassen." Eine weitere Einsatzmöglichkeit sieht Arnon beispielsweise in der Medizin, wo Ärzte im Operationssaal oder am Krankenbett sterile bzw. mobile Computertastaturen benötigen.

"Mit der virtuellen Tastatur ist unser Angebot an Mobile Solutions um eine innovative Lösung reicher" , so Asriel Eisinger, Produktmanager bei SPLS. "Wir prüfen derzeit gemeinsam mit verschiedenen Siemens-Bereichen den Einsatz dieser Technologie innerhalb des Konzerns."


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