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Intel und Fraunhofer optimieren MP3-Encoding auf Pentium 4

Nutzung des schnellen Speichersubsystems sowie des SSE-2-Befehlssatzes. Intel und das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS A) unterzeichneten ein Entwicklungsabkommen, in dessen Rahmen der MP3-Audio-Encoder des Fraunhofer Instituts verbessert und seine Leistung auf einem Intel-Pentium-4-Prozessor maximiert werden soll. Diese Verbesserungen sollen zu einer höheren Geschwindigkeit bei der Aufnahme (dem Encodieren) von MP3-Musikdateien sorgen.
/ Andreas Donath
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Die neue Software soll die Vorteile des Pentium-4-Prozessors wie das schnelle Speichersubsystem sowie den SSE-2-Befehlssatz nutzen. Das Fraunhofer IIS A ist der Erfinder der mittlerweile allgegenwärtigen MP3-Technologie. Das Institut führt das neue Projekt und will während des nächsten halben Jahres umfangreiche Abstimmungen und Tests der MP3-Encodier-Routinen vornehmen.

Harald Popp, Leiter der Abteilung Studio am-Fraunhofer IIS A, sagte: "Wir sind sehr gespannt auf den Geschwindigkeitszuwachs durch die Nutzung der SSE-2-Befehle des Pentium-4-Prozessors bei der MP3-Encodierung. Wir erwarten erste Resultate noch vor August dieses Jahres."

Im August wird das Ergebnis des Projektes an Thomson Multimedia übergeben, die es der Öffentlichkeit zugänglich machen werden. Thomson verwaltet weltweit die MP3-Patente und die Lizenzen für die Fraunhofer MP3-Software.


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