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Forschungsministerium unterstützt Wissenschafts-Filesharing

Peer-To-Peer-Technik wird mit 450.000 Euro unterstützt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will Wissenschaftlern helfen, Informationen besser nutzen zu können. Dafür unterstützt das Ministerium den Aufbau eines Peer-To-Peer-Neztwerks bis zum Jahr 2004 mit einer Summe von 450.000 Euro.
/ Ingo Pakalski
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Das Peer-To-Peer-System soll Wissenschaftler in die Lage versetzen, definierte Bereiche ihrer Festplatten für Suchanfragen über das Internet zu öffnen und gleichzeitig auf die Festplatten ihrer Kollegen zuzugreifen. Peer-To-Peer-Netzwerke werden bisher vorwiegend im privaten Bereich zum Austausch von Videos oder MP3-Dateien verwendet. In den neuen Science-To-Science-Netzen können sich Wissenschaftler ohne technischen Aufwand zu Informationspools zusammenschließen, so die Idee des Forschungsministeriums.

Dabei fungiert jeder Teilnehmer als Anbieter und Nutzer von Informationen. Im Netzwerk kann von der knappen Ideenskizze bis hin zur komplexen Videodokumentation oder Simulationsrechnung jeder Datensatz getauscht werden, ohne diesen aufwendig auf bestimmten Servern abzulegen. Das Projekt wird im Deutschen Forschungsnetz (DFN) realisiert.

Als weiteres Projekt des Deutschen Forschungsnetzes fungiert "Deep Web". Damit will man herkömmliche Suchmaschinen übertrumpfen, weil darüber auch Ergebnisse gefunden werden sollen, die herkömmliche Suchmaschinen nicht erfassen können, wie etwa die Aufnahmen eines Elektronenmikroskops. Damit will man den Informationsfluss in der Wissenschaft erhöhen.


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