Abo
  • Services:
Anzeige

HomeLab - Philips erforscht das Haus der Zukunft

Erprobung neuer Technik in Eindhoven

Philips hat mit dem HomeLab im niederländischen Eindhoven ein funktionsfähiges "Zukunftshaus" für intelligente Technik von morgen geschaffen. Das HomeLab soll als Labor für die Erforschung von Geräte-Prototypen und Applikationen der Zukunft dienen, die dort erprobte Technik soll in wenigen Jahren auf den Markt kommen.

Anzeige

Prototyp: Display im Spiegel
Prototyp: Display im Spiegel
Das zweistöckige Haus mit zwei Schlafzimmern ist über verborgene Kameras, Mikrofone und Spionspiegel mit einem Beobachtungszentrum verbunden. Philips ist der Ansicht, dass diese kontinuierliche Möglichkeit des Zugangs den Zyklus der Produktentwicklung beschleunigen wird.

"Das Philips HomeLab ist einzigartig. Damit können wir Menschen beim Umgang mit Technologie und neuen Produkten in einer 'normalen' Wohnatmosphäre beobachten. Als Forschungseinrichtung wird uns das HomeLab eine Fülle neuer Informationen über die Bedürfnisse von Verbrauchern liefern", betont Philips-Präsident Gerard Kleisterlee. Das Gebäude ist über Kameras und Mikrofone mit modernen Kontrollräumen verbunden. Dies erlaubt den Forschern von Philips, 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche mit den Bewohnern zu "leben", um ihre Bedürfnisse und Motivation zur Benutzung neuer Technologien besser zu verstehen. Philips verfolgt damit das Ziel, bessere Produkte in möglichst kurzer Zeit auf den Markt zu bringen. Der Aufenthalt der "Bewohner" beträgt je nach Art des Forschungsprojekts zwischen 24 Stunden und zwei Monaten.

Das HomeLab umfasst eine Reihe von Prototypen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Philips testet dort unter anderem Unterhaltungselektronik-Systeme, die auf menschliche Sprachbefehle reagieren oder "digitale Fantasiewelten für Virtual-Reality-Spiele" entwerfen können. Darüber hinaus werden laut Philips Technologien erforscht, die in alltägliche Haushaltsgegenstände wie zum Beispiel einem Badezimmerspiegel eingebettet sind. Dazu gehört auch eine interaktive Bedieneinheit, die zahlreiche Geräte in einem einzelnen System vereint. Diese könne zum Beispiel für die Aufnahme von Sprachnachrichten, das Abspielen von digitalen Filmen oder Musik in einem beliebigen Zimmer des HomeLab genutzt werden.

"Ziel des HomeLabs ist es, der Technologie beizubringen, auf Menschen zu reagieren, anstatt Menschen zu zwingen, Technologie nach ihren Vorstellungen zu programmieren", kommentiert Erkki Liikanen, Mitglied der Europäischen Kommission und zuständig für "Enterprise and Information Society", die Bedeutung des Labors. "Außerdem müssen wir eine Technologie entwickeln, die kulturelle Unterschiede versteht, Lücken in Technologiestandards schließt und deren Markteinführung für Unternehmen erschwinglich ist." In ihrem über vier Jahre angelegten Forschungs- und Entwicklungs-Programm "Information Society Technologies" (IST), für das Liikanen verantwortlich ist, stellt die Europäische Kommission etwa 3,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Philips nimmt mit mehr als 100 Projekten am IST-Programm teil.


eye home zur Startseite
DoN 29. Mai 2002

Mittwoch 23.05.2019 08:15 Badezimmer DoN: " Computer! mach das Scheiss licht aus und koch...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Isar Kliniken GmbH, München
  2. DESY Deutsches Elektronen Synchrotron, Hamburg
  3. Ratbacher GmbH, Görlitz
  4. AixConcept GmbH, Aachen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€ statt 39,99€
  2. 1.039,00€ + 3,99€ Versand

Folgen Sie uns
       

  1. IEEE 802.11ax

    Broadcom bietet Chip-Plattform für das nächste 5-GHz-WLAN

  2. Alternativer PDF-Reader

    ZDI nötigt Foxit zum Patchen von Sicherheitslücken

  3. Elektro-Cabriolet

    Vision Mercedes-Maybach 6 mit 500 km Reichweite

  4. Eufy Genie

    Ankers Echo-Dot-Konkurrenz kostet 50 Euro

  5. Kaby Lake Refresh

    Intel bringt 15-Watt-Quadcores für Ultrabooks

  6. Indiegames

    Erfahrungen mit der zufallsgenerierten Apokalypse

  7. Microsoft

    Hungrige Dinos, schicke Konsolen und die Sache mit Age 4

  8. Hollywoodstudios

    Apple will Kinofilme kurz nach der Premiere streamen

  9. I.D. Buzz

    VW baut den Elektro-Bulli

  10. Animationstechnologie

    Remedy Games verwendet Motion Matching in P7



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sysadmin Day 2017: Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte
Sysadmin Day 2017
Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte

Ausweis: Prepaid-Registrierung bislang nicht konsequent umgesetzt
Ausweis
Prepaid-Registrierung bislang nicht konsequent umgesetzt
  1. 10 GBit/s Erste 5G-Endgeräte sind noch einen Kubikmeter groß
  2. Verbraucherzentrale Datenlimits bei EU-Roaming wären vermeidbar
  3. Internet Anbieter umgehen Wegfall der EU-Roaming-Gebühren

Orange Pi 2G IoT ausprobiert: Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
Orange Pi 2G IoT ausprobiert
Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
  1. Odroid HC-1 Bastelrechner besser stapeln im NAS
  2. Bastelrechner Nano Pi im Test Klein, aber nicht unbedingt oho

  1. Re: Ist "aktuellen Film früh sehen" wirklich so...

    Niaxa | 10:22

  2. Re: was macht das ding denn jetzt konkret?

    albert992 | 10:21

  3. Re: Autoplay...

    razer | 10:20

  4. Re: Wieso immer Luxus-/Sportwagen?

    photoliner | 10:19

  5. Re: 80km was soll man den damit

    catdeelay | 10:19


  1. 10:06

  2. 09:47

  3. 09:26

  4. 09:06

  5. 09:00

  6. 08:48

  7. 08:19

  8. 07:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel