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Analyse: i-mode - zwischen den Stühlen

Um diese Webseiten anzeigen zu können, besitzt jedes i-mode-Handy einen eingeschränkten HTML-Browser, dem ein E-Mail-Client zur Seite steht. Damit schließen i-mode-Handys - gemessen an den Funktionen - eine Lücke zwischen gewöhnlichen Mobiltelefonen und Smartphones. Per i-mode kann man Webseiten im Internet besuchen und E-Mails versenden bzw. empfangen, was ein normales Handy nicht beherrscht, aber für jedes Smartphone oder eine PDA-Handy-Kombination eine leichte Übung darstellt. Ein Smartphone oder eben eine Kombination aus PDA und Handy kennt zudem nicht die Einschränkungen beim Aufruf normaler HTML-Seiten, wie es sie bei einem i-mode-Handy gibt.

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Der im N21i von NEC eingebaute Web-Browser NetFront von Access aus Japan kann neben den speziellen i-mode-Seiten im cHTML-Format auch WML-Seiten (WAP) sowie mit Einschränkungen reguläre HTML-Seiten anzeigen. WAP 2.0 sieht E-Plus mit seinen i-mode-Handys übrigens bereits abgedeckt: Der Standard wird die NTT-DoCoMo-Technik miteinbeziehen. Umgekehrt lassen sich alle i-mode-Seiten mit jedem normalen HTML-Browser auf dem PDA, dem Laptop oder dem Desktop-PC darstellen, sofern die Seiten nicht wie die E-Plus-Inhalte besonders geschützt sind.

WAP-Seiten zeigt der NEC-Browser in Farbe an, wenn die Seiten in diesem Format vorliegen. Beim Besuch normaler HTML-Seiten baut die Software aber einige Hürden auf: So lassen sich normale HTML-Seiten nur anzeigen, wenn diese kleiner als 10 KByte sind und die auf der Seite enthaltenen Bilder unter 5 KByte bleiben, was in der Praxis eine enorme Einschränkung bedeutet. Denn viele Webseiten überschreiten diese Grenzen mühelos. So lässt sich nicht einmal die Google-Homepage per i-mode aufrufen, weil das Logo wesentlich größer als 5 KByte ist. Zudem existiert noch eine Hardware-technische Grenze: Das kleine Handy-Display macht es zu einer ungeheuren Fleißaufgabe, auf Webseiten mit Tabellen zu navigieren, wie sie einem vielfach im Internet begegnen - Frames funktionieren gar nicht.

Als hilfreiche Ausweichmöglichkeit bleiben die von vielen Anbietern kostenlos bereitgestellten PDA-Seiten, die in aller Regel dem normalen Inhalt einer Homepage entsprechen, nur dass die Inhalte spartanischer gestaltet sind und dadurch besser auf kleinen PDA-Displays angezeigt werden können. Aber selbst mit solchen Seiten kann der i-mode-Browser immer noch ins Straucheln geraten - wenn sie zu groß sind. Um dem vorzubeugen, hilft eine spezielle Site der Suchmaschine Google: Damit steht eine i-mode-Umsetzmaschine bereit, die normale HTML-Seiten so herunterrechnet und in mehrere Teile zerlegt, dass diese auf dem iMode-Browser einigermaßen ordentlich angezeigt werden.

Mit Hilfe der speziellen PDA-Seiten im Zusammenspiel mit der Google-Umsetzung hievt man ohne große Probleme zahlreiche kostenpflichtige i-mode-Angebote gratis auf das i-mode-Handy. Zum Beispiel erhält man so die News-Seiten von Spiegel Online (www.spiegel.de/dertag/pda) oder der Süddeutschen Zeitung (www.sueddeutsche.de/handheld/start.php3) gratis, die über das i-mode-Portal Abogebühren fordern. Diesen Weg kann man auch mit dem PDA-Angebot von Golem.de (www.golem.de/pda/pdahome.html) beschreiten - was allerdings wenig Vorteile bringt, schließlich gibt es das Angebot bereits als kostenlosen i-mode-Dienst (imode.golem.de). E-Plus selbst können die Umgehungstaktiken seiner User eigentlich egal sein: Die Firma kassiert immer, sobald Daten über das Handy empfangen werden.

Im morgigen zweiten Teil der i-mode-Analyse geht es darum, wie man die kostenpflichtigen i-mode-Mails umgeht und ob die kostenpflichtigen Angebote vom i-mode-Portal ihr Geld wert sind.

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[Autor: Ben Schwan]

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Axel Metayer 12. Okt 2002

Ich denke das ding wird einschlagen. Das Nec gibt es jetzt schon für 99 EUR, ist also nur...

Ron Sommer 29. Mai 2002

Der Artikel beleuchtet z.B. das i-mode Angebot von E-Plus - und das war schon vor 6...

Catpain Future 29. Mai 2002

also mir gefiel der erste Teil der Analyse sehr gut und hat mir auf knappe, ausreichende...

KL 29. Mai 2002

Hallo, ich für meinen Teil, der ich kein "Insider" bin, fand den Artikel sehr...

mr 29. Mai 2002

selten habe ich eine so oberflaechliche analyse bei golem.de lesen koennen. es entsprich...


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