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Intel: Standards für Blade-Server und Kommunikationsgeräte

Modularer Plattform-Referenzentwurf für Hard- und Software-Entwickler

Intel stellte heute auf dem Intel Developer Forum in München neue standardisierte, modulare Kommunikationsserver und -geräte vor. Die Standards und Referenzentwürfe sollen Netzausrüstern helfen, Entwicklungskosten zu senken. Zusätzlich will Intel die Produkteinführungszeit verkürzen und die Flexibilität bei der Entwicklung standardisierter Blade-Server und -geräte erhöhen.

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Intel arbeitet gegenwärtig mit über 100 Unternehmen an der Standardisierung von Hardware, Betriebssystemen und Software. Darunter fällt unter anderem die Zusammenarbeit mit der PCI Industrial Manufacturers Group (PICMG) an der Spezifikation für standardisierte Blade-Server, der Advanced Computing Technology Architecture (AdvancedTCA).

AdvancedTCA ist eine Standard-Blade- und Chassis-Formfaktor-Spezifikation, die für die Kommunikationstechnologie optimiert wurde. Die neue Technologie schließt Platinen-Kapazitäten von bis zu 4,5 Terabits pro Sekunde ebenso ein wie Multiprotokoll-Blade-Schnittstellen bis OC-768, RAM-Support von über 8 GB je Board sowie erhöhte Systemverfügbarkeit und Erweiterungsmöglichkeiten für steigende Leistungsanforderungen. Damit soll AdvancedTCA auch wachsenden Anforderungen von Kommunikationsanwendungen bis über 2010 hinaus gerecht werden.

Howard Bubb, Vice President und General Manager der Intel Network Processing Group, stellte zudem die Ausarbeitung eines Referenzentwurfs für modulare Plattformen vor. Der Entwurf ermöglicht es Hard- und Software-Entwicklern, modulare Kommunikationsbausteine der nächsten Generation zu entwickeln, die auf dem AdvancedTCA-Standard basieren.

Der von Intel herausgegebene Referenzentwurf für modulare Plattformen enthält Beiträge von über 20 Kommunikationsunternehmen. Darin werden Implementierungsrichtlinien aufgeführt, die auch zur AdvancedTCA-Spezifikation kompatibel sind, die noch dieses Jahr erscheinen soll. Der Referenzentwurf gibt sowohl Richtlinien für die Entwicklung AdvancedTCA-konformer Systeme als auch zur Kompatibilität von Schlüsselkomponenten, zu Anwendungsmodellen sowie für ein effektives Management.

Neben der Definition des Blade-Server-Referenzentwurfs unterstützt Intel Netzausrüster auch bei der Entwicklung von Produkten, die dem aktuellen Industriestandard PICMG 2.16 entsprechen. Intel stellte heute eine Familie von Kommunikations-Blades vor, die eine Entwicklung von PCMG-2.16-basierten Lösungen mit kürzeren Vorlaufzeiten realisieren.

Die 2.16-kompatiblen Blade-Server umfassen das Intel NetStructure ZT5524 System Master Processor Board, die Intel NetStructure ZT 5088 12U General Purpose Packet Switched Platform und die Intel NetStructure ZT 5085 12U General Purpose Packet Switched Platform. Diese Blades basieren auf Intel-Pentium-III-Prozessoren und bilden eine hochverfügbare Plattform, die den Anforderungen von Service Providern entsprechen soll: Niedriger Stromverbrauch bei entsprechender Kühlleistung und Hardware-Ausfallsicherung. Die Blades sind speziell für Telekommunikations-Server oder -Switches, Breitband-Access-Server, Controller für Mobilfunk-Basisstationen und Speichersysteme entwickelt.


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