Umfrage: Viren sind die größte Gefahr für die IT-Sicherheit
Auf Platz zwei der Gefahrenliste rangiert der Datenverlust: 23,3 Prozent der Anwender hatten im vergangenen Jahr mindestens einmal eine leere Festplatte vorgefunden. Unberücksichtigt blieb dabei, ob technische Ursachen oder menschliches Versagen Auslöser des Problems waren.
So genannte Trojaner haben 22 Prozent der Anwender registriert. Dabei handelt es sich um Programme, die von außen in das Unternehmen eingeschleust werden und dort schädliche und unwillkommene Funktionen ausführen – etwa indem sie vertrauliche Daten an Dritte weitergeben. Ähnlich häufig registrierten die Unternehmen das Eindringen von Hackern in geschützte Systeme.
Auch die in jüngster Zeit häufig diskutierten betrügerischen 0190-Dialer werden immer mehr zu einem Problem: 14,5 Prozent der Anwenderbetriebe meldeten den Kontakt mit diesen Programmen, die Anwendern beim Surfen im Internet untergeschoben werden und anschließend hohe Kosten verursachen, indem sie gebührenpflichtige Telefonnummern anwählen.
Die überwiegende Mehrzahl der IT-Experten hält eine Kombination aus technischen Maßnahmen und Bewusstseinsbildung bei den Mitarbeitern für den besten Schutz gegen Viren, Hacker und Datenspione. Am Geld scheitert die IT-Sicherheit in den wenigsten Fällen: Nur jeder sechste Umfrageteilnehmer klagte über ein zu knappes Budget.
Die 500 Befragten kommen aus den Bereichen IT-Management, Abteilungs- oder Geschäftsleitung und sind überwiegend in mittelständischen Betrieben mit 100 bis 499 Mitarbeitern tätig.
Weitere Ergebnisse der Studie gibt es unter www.silicon.de/Security(öffnet im neuen Fenster) .



