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Studie: Einsatz von IP-VPN-Diensten steigt um 60 Prozent

Unternehmen mit hohem Interesse an Outsourcing von Netzwerk- und IT-Lösungen?

Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts IDC wird der Einsatz von IP-VPN-Diensten in europäischen Unternehmen in den nächsten zwei Jahren um 60 Prozent zunehmen. IP-VPN ist ein grundlegender Dienst, der es Service Providern ermöglicht, weitere Services wie IP-Telefonie anzubieten. Die von Cisco Systems in Auftrag gegebene europaweite Umfrage wurde bei 415 Unternehmen mit mehr als 250 Angestellten durchgeführt, darunter 76 in Deutschland.

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Im Mittelpunkt der Studie stand die Frage, ob Unternehmen in Zukunft IP-Dienste über einen Service Provider beziehen, statt diese intern aufzubauen und zu verwalten. Die Ausgaben europäischer Unternehmen für IP-Services könnten sich in den nächsten zwei Jahren verdoppeln, wenn Service Provider effektivere Go-to-Market-Strategien umsetzen würden. Zu den in der Umfrage abgedeckten IP-Services zählen VPNs (Virtual Private Networks), Metro Optical, IP-Telefonie, Security, Content, Speicherlösungen und Web Hosting.

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In den nächsten 24 Monaten planen 48 Prozent der Unternehmen Web Hosting und 39 Prozent Speicherlösungen als Dienst von einem Service Provider zu beziehen. Nahezu 20 Prozent der Unternehmen haben die Absicht, im selben Zeitraum IP-Telefonie-Lösungen von einem Service Provider implementieren zu lassen. Insgesamt sollen die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Unternehmen zunehmend die Vorteile von konvergenten Diensten auf einer IP-Plattform sehen.

Aus Kostensicht würden Anwender eher MPLS- als Frame-Relay-Dienste in Anspruch nehmen. Dies lasse vermuten, dass Unternehmen MPLS-basierten IP VPNs gegenüber Frame-Relay-basierten Netzwerken in den nächsten drei bis fünf Jahren den Vorzug geben würden. 26 Prozent der Unternehmen hätten angegeben, ein transparentes LAN (Local Area Network) über optische Dienste einzusetzen. Lediglich fünf Prozent würden ein transparentes LAN über ATM (Asynchronous Transfer Mode) nutzen. Die Befragung deute zudem auf ein hohes Interesse im Bereich Outsourcing von Netzwerk- und IT-Lösungen an Service Provider hin. Dies zeige aus Sicht der Service Provider, dass sie die Hemmnisse der Unternehmen beim Outsourcing aufgegriffen hätten und versuchen würden, sie weiter abzubauen. Die Zahl der Unternehmen, die IP-Dienste an Service Provider auslagern, könnte sich in den nächsten zwei Jahren verdoppeln. 51 Prozent der befragten Unternehmen gaben Kostensenkung als Hauptgrund für geplantes oder bereits getätigtes Outsourcing an, so Cisco.

Die IDC-Studie ist Teil einer globalen Studie, die Europa, die USA und den asiatisch-pazifischen Raum abdeckt. Die befragten Unternehmen richten sich an folgende vertikale Märkte: Einzel- und Großhandel, Produktion, öffentlicher Sektor, Finanzdienste, Medien und Reisen/Transport.



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