Gericom brechen die Umsätze weg

Notebook-Hersteller Gericom übt laut Kritik an Prozessorhersteller Intel

Gericom hatte im 1. Quartal 2002 mit deutlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Der Umsatz brach von 163,3 Millionen Euro im ersten Quartal 2001 auf 87,99 Millionen Euro im ersten Quartal 2002 ein. Das EBIT ging von 8,13 auf 4,34 Millionen Euro zurück. Schuld an der Misere sei vor allem Intel, so Gericom.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Grund liegt in der verspäteten Einführung des mobilen P4-Prozessors. Intel hatte auf Gericom eingewirkt, bis zur Einführung der mobilen P4 CPU Anfang März die Small-Form-Factor-(SFF-)CPU einzusetzen und dann völlig überraschend Mitte Januar mitgeteilt, dass die SFF-CPU nun doch nur nach Japan geliefert werde. Bereits vorliegende Kundenbestellungen über Notebooks, die mit dem Intel-P4-Prozessor ausgerüstet sein sollten, konnten nicht bedient werden.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler*in (w/m/d) Java Application Software
    Hensoldt, Ulm
  2. Developer SAP Sales Cloud/SAP Service Cloud (d/m/w)
    INTENSE AG, Köln, Würzburg, Saarbrücken, Leipzig
Detailsuche

Ein Großkunde stieg auf AMD-Notebooks von Mitbewerbern um. Gericom selbst zog ebenfalls Konsequenzen und liefert seit dem 1. April nun auch Notebooks mit CPUs von AMD aus.

Im April 2002 konnte damit der Umsatz des April 2001 wieder um 17 Prozent übertroffen werden, obwohl damals der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um über 130 Prozent gesteigert wurde.

Das Jahresergebnis hänge nun von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ab. Wenn wie erwartet das Konsumverhalten im 2. Halbjahr 2002 wieder stärker ansteigt, sei man zuversichtlich, die Jahresplanung zu erreichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


gbl 26. Mai 2002

Möge er auf 0.-- gehen.

Solarix 25. Mai 2002

Von Dell Notebooks kann ich auch nur abraten - das sind meist klapprige Plastik-Kisten...

Solarix 25. Mai 2002

Nutze privat ein Sony Vaio und bin recht zufrieden. Service soll aber auch...

Solarix 25. Mai 2002

Zu Deiner Info: Die Garantiezeit (korrekt: der Gewährleistungszeitraum) verlängert sich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
TADF Technologie
Samsung kauft Cynora in Bruchsal und entlässt alle

Der Cynora-Chef wollte das deutsche Start-up zum Einhorn entwickeln. Nun wurden die Patente und die TADF-Technologie von Samsung für 300 Millionen Dollar gekauft und das Unternehmen zerschlagen.

TADF Technologie: Samsung kauft Cynora in Bruchsal und entlässt alle
Artikel
  1. Brandenburg: DNS:Net-Verteiler wegen Telekom-Werbebanner überhitzt?
    Brandenburg  
    DNS:Net-Verteiler wegen Telekom-Werbebanner überhitzt?

    Bei DNS:Net kam es in dieser Woche bei starker Hitze zu einem Netzausfall in einem Ort. Schuld soll ein Werbebanner der Konkurrenz gewesen sein.

  2. Kryptogeld: Bitcoin wieder unter 20.000 US-Dollar, Fonds vor dem Aus
    Kryptogeld
    Bitcoin wieder unter 20.000 US-Dollar, Fonds vor dem Aus

    Ein Gericht hat die Liquidation von Three Arrows Capital angeordnet. Der Bitcoin sinkt wieder unter die Grenze von 20.000 US-Dollar.

  3. Vodafone: Vantage Towers betreibt Sendestationen mit Wasserstoff
    Vodafone
    Vantage Towers betreibt Sendestationen mit Wasserstoff

    Bei der Entwicklung des Containers mit Wasserstoffmotor sind Erfahrungen aus Einsätzen bei der Flutkatastrophe im Ahrtal eingeflossen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PNY RTX 3080 12GB günstig wie nie: 929€ • MindStar (MSI RX 6700 XT 499€, G.Skill DDR4-3600 32GB 165€, AMD Ryzen 9 5900X 375€) • Nur noch heute: NBB Black Week • Top-TVs bis 53% Rabatt • Top-Gaming-PC mit AMD Ryzen 7 RTX 3070 Ti 1.700€ • Samsung Galaxy S20 FE 5G 128GB 359€ [Werbung]
    •  /