IBM MetaPad: Mini-PC im PDA-Format kommt in den Handel

Antelope Technologies bringt den Standard-PC im PDA-Format auf den Markt

Wie das US-Unternehmen Antelope Technologies heute mitteilte, hat die Firma eine Vereinbarung mit IBM geschlossen, das von IBM entwickelte MetaPad kommerziell zu vertreiben. IBM selbst hat diese Studie in Form eines Standard-PCs im PDA-Format im Februar dieses Jahres vorgestellt, dachte aber nie daran, das MetaPad als Gerät zu verkaufen. Vorerst richtet sich Antelope vornehmlich an die Industrie und das Militär und will erste Geräte im September auf den Markt bringen.

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MetaPad als PDA
MetaPad als PDA
Antelope Technologies schloss eine Zehn-Jahres-Lizenz mit IBM ab, um das MetaPad in einer eigenen Version herzustellen und zu vermarkten. Im September soll ein erstes Modell des von Antelope als Mobile Computer Core (MCC) bezeichneten Geräts erscheinen. Antelope Technologies will das Gerät aber nicht nur als PDA-Ersatz in Form eines vollwertigen PCs sehen, sondern sieht in naher Zukunft auch die Möglichkeit, Mini-PCs in die Kleidung zu integrieren. Der von Antelope Technologies vorgestellte MCC ist auf zwei Gehäuse verteilt, die miteinander verbunden werden.

Der Mobile Computer Core, kurz MCC genannt, rechnet mit einem Crusoe-Prozessor von Transmeta des Typs 5800 mit einer Taktrate von 800 MHz. Ein Lüfter soll nicht notwendig sein, was die Geräuschentwicklung und den Strombedarf minimieren soll. Als Grafikchip kommt ein Silicon-Motion-Lynx-721-3D-Grafikchip mit 8 MByte Speicher zum Einsatz. Dem Gerät stehen ferner 256 MByte SDRAM zur Seite; als Speichermedium dient eine 1,8-Zoll-10-GByte-ATA-5-Festplatte. Als denkbare Betriebssysteme sieht Antelope Technologies den Einsatz von Windows 2000, XP oder auch Linux vor.

MetaPad
MetaPad
Im zweiten Gehäuse steckt der 5,8-Zoll-Touchscreen mit Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten. Als Anschlüsse stehen zwei USB-Buchsen sowie Audio-Anschlüsse bereit, welche die Kerneinheit alleine nicht bietet. Insgesamt kommen beide Geräte auf ein Gewicht von rund 650 Gramm. Mit einer Akkuladung sollen beide Geräte eine Laufzeit von rund zwei Stunden erreichen.

Über eine zusätzliche Dockingeinheit erhält der MCC einen Anschluss für PC-Cards, drei USB-Schnittstellen, einen VGA- und DVI-Ausgang, Anschlüsse für Maus und Tastatur. Als Weiteres lässt sich eine Stromversorgung und verschiedene Audio-Quellen anschließen. Ein ähnliches Konzept stellte OQO Mitte April 2002 vor.

Antelope Technologies will ein erstes Modell des Mobile Computer Core (MCC) im September anbieten, richtet sich aber vorerst ausschließlich an industrielle und militärische Einsatzzwecke. Daher erklärt sich auch der recht hohe Preis von 6.000,- US-Dollar pro Gerät. Erst im Jahr 2003 will man dann auch in den normalen Consumer-Markt einsteigen.

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