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Phenomedia entlässt fast die halbe Belegschaft

Geschäft soll mit einem Kernteam fortgeführt werden. Nachdem die Phenomedia AG am 14. Mai 2002 beim Amtsgericht Bochum Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat, ist nun Dr. jur. Wulf-Gerd Joneleit zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden. Dem Insolvenzantrag war die Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten in den Bilanzen der Phenomedia AG und damit vorgetäuschten Umsätzen vorausgegangen.
/ Jens Ihlenfeld
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Ziel des Insolvenzverfahrens ist nach ersten Gesprächen zwischen Vorstand und Insolvenzverwalter die Fortführung der Gesellschaft. Zudem führe der Vorstand der Phenomedia AG nach wie vor intensive Gespräche mit mehreren potenziellen Investoren, um eine möglichst kurzfristige Sanierung des Unternehmens sicherzustellen.

Im Rahmen der eingeleiteten Restrukturierung hat Phenomedia allerdings den großen Teil seiner Belegschaft innerhalb der gesetzlichen Kündigungsfristen entlassen. Von derzeit knapp 90 Mitarbeitern müssen etwa 40 Mitarbeiter gehen, Auszubildende mit eingeschlossen.

Der Personalabbau bezieht sich sowohl auf den administrativen Bereich als auch auf den Teil der Entwicklungsabteilung, der nicht unmittelbar mit der Schaffung und Visualisierung von neuen Charakteren und Spielkonzepten befasst war. Das zur Weiterführung erforderliche Kernteam der Kreativ-Entwickler soll in der Phenomedia AG verbleiben.


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