SAP-Dienstleister Itelligence erholt sich
Das Ergebnis vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen (EBITDA) steigerte sich von 0,09 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf nunmehr 1,1 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich von minus 1,94 Millionen Euro auf positive 0,03 Millionen Euro. Firmenwertabschreibungen werden erst im 3. Quartal 2002 berücksichtigt ("Impairment-Test"). Ihren Umsatz steigerte die Itelligence in den ersten drei Monaten 2002 um 6,1 Prozent auf 43,6 Millionen Euro (Vorjahr.: 41,1 Millionen Euro). In Deutschland (23,8 Millionen Euro) und dem europäischen Ausland (12,9 Millionen Euro) blickt das Unternehmen auf eine positive Umsatzentwicklung zurück. Beeinträchtigt wurde der allgemeine positive Trend durch einen Umsatzrückgang von 13,8 Prozent in den USA. Die weiterhin verhaltene IT-Investitionsbereitschaft US-amerikanischer Firmen wirkte sich sowohl im Lizenzgeschäft als auch in der Beratung aus. Im Geschäftssegment Beratung (32,7 Millionen Euro) blieben auf Grund eines zum Vorjahresquartal reduzierten Konsolidierungskreises Umsätze aus der Individual-IT-Beratung aus.
In der Individual-IT-Beratung reduzierte sich der Umsatz durch den Personalrückgang im vierten Quartal 2001. Einen positiven Geschäftsverlauf hingegen verzeichnete im Beratungsbereich die umsatzstarke SAP-Beratung in Europa.
Auch in Zukunft will sich Itelligence verstärkt auf ihren Kompetenzbereich SAP-Beratung konzentrieren. Das Segment Lizenzen verzeichnete im 1. Quartal 2002 mit 3,7 Millionen Euro Umsatz (Vorjahresquartal 2,2 Millionen Euro) eine Steigerung von 68,2 Prozent, lag damit aber unterhalb der Erwartungen. Sehr positiv entwickelte sich Outsourcing & Services mit einem Umsatzanstieg von 39,1 Prozent auf 6,4 Millionen Euro im Berichtszeitraum. Insgesamt hält der Vorstand an seinen Prognosen für 2002 fest.
Auch in den USA geht das Unternehmen auf Grund neuer Vertragsabschlüsse im zweiten Quartal von einer deutlichen Verbesserung des Geschäftes aus.



