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Solaris 9 kommt mit Middleware-Komponenten

Über 300 neue Funktionen in Suns Unix-Betriebssystem

Sun Microsystems hat jetzt mit Solaris 9 offiziell das nächste Major-Release seines Betriebssystems vorgestellt. Mit mehr als 300 neuen Funktionen soll sich Solaris 9 vor allem als ideale Plattform für Web Services präsentieren. Dazu hat Sun einige Bestandteile seiner Middleware in das Betriebssystem integriert, darunter den Sun ONE Application Server 7 in der Platform Edition und den Sun ONE Directory Server.

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Die laut Sun über 300 neuen Funktionen in Solaris 9 verteilen sich auf die Bereiche Manageability, Security, Availability und Scalability. Zudem erhalten Käufer von Solaris 9 eine Lizenz des Sun ONE Application Server 7 für einen Server dazu, der laut Sun zehnmal schneller ist als das IBM-Konkurrenzprodukt WebSphere MQ. Mit dem Sun ONE Directory Server erhalten Solaris-9-Kunden zudem eine Lösung zum Identity Management.

Solaris 9 enthält einige Dateisystem-Funktionen, die hohe Performance und eine einfache Verwaltung erlauben sollen. So unterstützt das Unix File System (UFS) Journaling sowie gleichzeitige direkte I/O-Zugriffe. Der Solaris Volume Manager bietet zahlreiche Management-Tools zur effizienten Verwaltung großer Platten.

Zudem soll es Solaris 9 System-Administratoren einfacher, aber auch sicherer machen, neue Software zu installieren oder auf den aktuellen Stand zu bringen. Dabei erlaubt es z.B. Solaris Flash einen aktuellen Schnappschuss des gesamten Systems zu erstellen und auf ein anderes System zu kopieren. Live Upgrade soll die Downtime minimieren und der später erscheinenden Sun Management Center Change Manager soll für eine schnelle Verteilung von Software über mehrere Server sorgen.

Darüber hinaus führt Sun so genannte Solaris Software Container ein, die den Austausch von Komponenten - einschließlich CPUs und Speicher - erlauben sollen, ohne das System herunterzufahren. Die Solaris Software Container werden in mehreren Phasen ausgeliefert, den Beginn macht der Solaris 9 Resource Manager.

In Sachen Sicherheit liefert Sun die FireWall SunScreen 3.2, Secure Shell, IPSec mit 128-Bit-Verschlüsselung und den Kerberos v5 Server mit. Zudem verfügt Solaris 9 über eine "Buffer Overflow Protection", die Attacken auf Basis von Buffer Overflows einschränken soll.

Zur Erhöhung der Verfügbarkeit kommt Solaris 9 mit Unterstützung für Sun Cluster 3.0, Data Multipathing, einen Reconfiguration Coordination Manager und High Availability Service Packs. In Sachen Performance soll Solaris 9 vor allem durch ein verbessertes Multithreading, Speicheroptimierungen und die "HotSpot" Java 2 Platform, Standard Edition, (J2SE) 1.4 zulegen.

Sun legt Solaris 9 jedem seiner Hardwaresysteme bei. Bestandskunden können ein Update auf Solaris 9 erwerben, alle anderen zahlen ab 50,- US-Dollar für Suns neues Betriebssystem. Für Systeme mit maximal einer Sparc-CPU bietet Sun Solaris 9 zudem kostenlos zum Download an. Angaben, ob Solaris 9 auch für x86er-Prozessoren erhältlich sein wird, machte Sun noch nicht.


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