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Bundesregierung: Umfrage zu Gewalt in elektronischen Medien

Vorläufige Meinung: Status quo bei Games beihalten, Waffengesetze verschärfen. Die Bundesregierung will noch in dieser Legislaturperiode die Novelle zum Jugendschutzgesetz verabschieden. Nach dem Amoklauf von Erfurt sollen vor allem die Regelungen für Videofilme und Computerspiele mit gewaltverherrlichenden Elementen erweitert werden. Mit der Novelle soll auch für Computerspiele eine altersgerechte Kennzeichnung verbindlich werden, wie sie jetzt schon für Filme und Videos gilt. Nun gibt es eine Onlineumfrage(öffnet im neuen Fenster) auf den Webseiten der Bundesregierung zu diesem Thema.
/ Andreas Donath
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Dabei rangieren die möglichen Antworten zwischen der Negierung von Beweisen für einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gewaltdarstellungen in den elektronischen Medien und Gewaltanwendung in der realen Welt und dem Ruf nach mehr oder minder freiwilliger Selbstkontrolle der elektronischen Medien.

Allerdings gibt es darunter auch die Möglichkeit, zwei verschiedene Meinungen zum Waffenrecht und dem realen Schießsport von Kindern und Jugendlichen abzugeben.

Zurzeit rangieren bei den Antworten die Meinungen ganz oben, die die jetzigen gesetzlichen Bestimmungen als völlig ausreichend bezeichnen und keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gewaltdarstellungen in den elektronischen Medien und Gewaltanwendung in der realen Welt sehen wollen. Einschränkungen beim Schießsport von Jugendlichen und Kindern wollen ebenfalls viele der bisherigen Wähler(öffnet im neuen Fenster) . Bis zum Redaktionsschluss dieses Artikels wurden rund 11.000 Stimmen abgegeben. Mehrausfüllen will man mit dem Platzieren von Cookies verhindern.


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