T-Systems liefert Backbone für GÉANT Forschungsnetzwerk
Die Infrastruktur des GÉANT mit einem komplett auf Glasfasertechnik basierenden Backbone soll eine wichtige Katalysatorwirkung für die Forschung haben, indem sie Wissenschaftlern in ganz Europa den Austausch enormer Datenmengen erlaubt. Die optische Netzwerkplattform ermöglicht Übertragungsraten von 2,5 und 10 Gigabit pro Sekunde, die für neueste Echtzeit-Anwendungen, komplexe Simulationen und Rechnernetzwerke genutzt werden können, die virtuelle Supercomputer entstehen lassen.
"GÉANT ist für die Entwicklung der Forschung in Europa von entscheidender Bedeutung" , so Dai Davies, General Manager bei DANTE. "Durch das Bereitstellen von Diensten auf der Basis optischer Technologien, vor allem in Mittel- und Osteuropa, eröffnet T-Systems den Forschern dieser Regionen ganz neue Möglichkeiten. Wir sind von den erstklassigen Implementierungen von T-Systems beeindruckt und freuen uns, dass das Unternehmen dazu beiträgt, GÉANT zu einem echten Erfolg zu machen."
Das Telekom Global Net (TGN) von T-Systems spielt eine wichtige Rolle für GÉANT, da es nationale Forschungsnetzwerke in Osteuropa zu einer nahtlosen Datenautobahn zusammenfasst. So verknüpft TGN zum Beispiel Knoten in Frankfurt/Main, Prag, Bratislava, Budapest, Wien, Genf und Zagreb. Durch die Beteilungen der Deutschen Telekom an zahlreichen regionalen Telekommunikationsunternehmen in Mittel- und Osteuropa ermöglicht T-Systems GÉANT, umfassende Dienste (End-to-End) zwischen Forschungsnetzwerken bereitzustellen.
Ein europäisches Konsortium nationaler Netzwerke aus Forschung und Wissenschaft hat das GÉANT-Projekt initiiert. Es wird von dem in Großbritannien ansässigen Non-Profit-Unternehmen DANTE (Delivery of Advanced Network Technology to Europe) koordiniert und von der Europäischen Kommission mitfinanziert. GÉANT wurde als Antwort auf die zunehmende internationale Zusammenarbeit im Wissenschaftsbereich umgesetzt.



