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KaZaA-Partner plant Filesharing-Dienst für Bezahlinhalte

Erste Stufe: Keyword-Advertising in KaZaA

Ein effizienteres Internet schaffen will Kevin Bermeister, CEO und Präsident der Brilliant-Digital-Entertainment-Tochter Altnet, indem man Inhaltsanbietern die Kontrolle über die elektronische Distribution in Peer-to-Peer-Filesharing-Diensten zurückgeben und ihnen gleichzeitig beim Kosten- und Bandbreitensparen helfen will. In Zusammenarbeit mit dem Filesharing-Dienst KaZaA will man im dritten Quartal 2002 das Altnet Resource Network aufbauen und KaZaA-Nutzern eigenständige Software für diesen Zweck bieten.

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Die Digital Dashboard getaufte Software von Altnet setzt auf Digital-Rights-Management-(DRM-)Technik von Microsoft und Trymedia, die den Inhaltsanbietern die Möglichkeit geben soll, die Verbreitung von kostenlosen oder kostenpflichtigen Inhalten zu kontrollieren und dabei durch Zertifikate sicherstellen soll, dass es sich um keine falschen oder veränderten also z.B. virenverseuchten Inhalte handelt. Das Altnet Resource Network soll unabhängig von KaZaA laufen und Altnet-Geschäftspartnern die gesammelte Speicherkapazität, aber auch Rechenleistung (so genanntes Distributed Computing) zur Verfügung stellen.

Zumindest anfangs sollen nur wenige KaZaA-Nutzer eingeladen werden, die Digital-Dashboard-Software zu installieren. Für die Vermietung von Rechenleistung und Bandbreite an Altnet und deren Kunden sollen die Nutzer Punkte erhalten, die sie in Güter und Dienste eintauschen können. Ob und wann Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, kann der Nutzer mittels Digital Dashboard angeben.

Altnet bezeichnet sein Altnet Resource Network als das erste sichere, Opt-in, Peer-to-Peer-Netzwerk. Ganz so unproblematisch ist dessen Geschichte allerdings nicht, da es von KaZaA-Nutzern bereits Kritik gibt, da zumindest zeitweise bei einer KaZaA-Installation ungefragt Distributed-Computing-Software mitinstalliert wurde - einer der Gründe dafür, warum viele eine "bereinigte", aber nicht autorisierte Version von KaZaA vorziehen, die sich KaZaA Light nennt. Weniger erfreulich werden KaZaA-Nutzer auch den Fakt finden, dass nun die Testphase für Keyword-Advertising mittels Brilliant Digital Entertainments Software TopSearch beginnt: Von Werbetreibenden gebuchte Suchbegriffe werden dabei in der KaZaA-Suche sofort an den Spitzenpositionen landen, die normalen Suchergebnisse werden zeitlich verzögert darunter platziert, auch abhängig davon, wie lange die Live-Suche über die im Netz verteilten Clients dauert. Zu den ersten Kunden dafür zählen das EMI-Label 2K Sounds und der Spielehersteller Infogrames.


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