Hehlerei mit Microsoft-Echtheitszertifikaten aufgeflogen

Polizei nimmt zwei mutmaßliche Hehler in Berlin fest

Der Handel mit gestohlenen Echtheitszertifikaten für Computer Software brachte einem 45-jährigen Berliner PC-Händler und einem gleichaltrigen Briten kein Glück. Beim Versuch, die Zertifikate zu verkaufen, wurden beide in Berlin verhaftet. Die Polizei beschlagnahmte 1.000 Microsoft-Echtheitszertifikate (COA, Certificate of Authenticity) im Wert von circa 155.000 Euro.

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Die sichergestellte Ware stammte aus einer Luftfrachtsendung von den USA nach Schottland, bei der unbekannte Diebe am 19. März dieses Jahres insgesamt 20.000 Zertifikate im Wert von circa 3,1 Millionen Euro entwenden konnten.

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Eine Partnerfirma von Microsoft hatte die Ermittler auf die Spur der beiden Hehler gebracht. Der Berliner PC-Händler bot dieser Firma seine Ware per E-Mail an, und der MS-Partner verständigte die Polizei. Diese ging zum Schein auf das Geschäft ein und nahm den Mann fest. Der Brite, der dem Händler die gestohlenen Zertifikate angeboten hatte, konnte unter einem Vorwand nach Berlin gelockt und dort am 8. Mai ebenfalls verhaftet werden.

Die gestohlenen Sicherheitslabels dienen dazu, die Echtheit eines Microsoft-Produktes zu dokumentieren. Sie werden entweder auf der Verpackung oder bei vorinstallierter Software auch auf dem Gehäuse eines PCs aufgebracht und enthalten aufwendige Sicherheitsmerkmale wie Hologramme und Sicherheitsfäden.

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