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GNU Compiler Collection (GCC) 3.1 veröffentlicht

GCC 3.1 unterstützt auch AMDs x86-64 Architektur. Mit der GNU Compiler Collection (GCC) 3.1 liegt jetzt eine erste stabile Version des GCC auf Basis des 3.x Codes vor, die auch uneingechränkt von den Entwicklern zur Benutzung empfohlen wird. So hat man in der Version 3.1 zahlreiche Fehler des GCC 3.0 ausgebügelt, der das erste große Release auf Basis des neuen Codes darstellte.
/ Jens Ihlenfeld
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GCC 3.1 soll schnelleren Code generieren als seine vorhergehende Generation 2.9 und zudem mit einer besseren C++-Unterstützung sowie Optimierungen für den Pentium 4 aufwarten. Aber auch die Standard-Konformität der C und Java Compiler wurde verbessert, Unterstützung für "Profile-Directed Optimizations" hinzugefügt sowie die Unterstützung für zahlreiche Embedded-Chips verbessert. Auch wurde ein Ada Compiler und Unterstützung für AMDs 64-Bit-Architektur x86-64 hinzugefügt.

Als erste Linux-Distribution wird Gentoo den neuen Compiler GCC 3.1 zusammen mit ICC einsetzen.

Allerdings gibt es mit dem GCC 3.1 noch Probleme, was den Desktop KDE betrifft. Dieser lässt sich mit strikteren C++-Regeln des GCC 3.1 nicht vollständig compilieren. Die GCC-Entwickler verweisen hier auf die KDE-Entwickler.

GCC kann auf den Seiten des GNU Projekts(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.


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